Sonntag, 7. Dezember 2014

Polizeilicher Militärschlag

20. März 2011 Im Erbstaat (Dynastie) werden Stellungen der Bürger bis zum Staatsoberhaupt im Gegensatz zum Freistaat (Republik) ererbt und nicht erworben. Darum wird der Freistaat auch als Erwerbsstaat bezeichnet, welche in ihrer Vollkommenheit in der Globalisierung danach streben sich gegenseitig zum Endzweck der einen Globalrepublik zu erwerben. In diesen demokratischen Erwerbsstaat ist alles für jeden auf dem Markt handelbar – Staatssouveränität und das Recht zum Kriege wird unterdrückt. Statt verschiedener Staaten gibt es nur noch Polizisten und Verbrecher, und anstatt Kriege gibt es den Weltfrieden in Form des permanenten Polizeieinsatzes gegen den Krieg, der wie im Falle Libyens, als Militärschlag verharmlost und verniedlicht ist. Darinnen ist der Gegner nicht ein kriegsrechtlicher Feind, sondern Verbrecher als Diktator oder Terrorist. Libyen ist selbst ein von Kolonialmächten erzeugter Kunststaat, in welchen verschiedene Völker sich ungewollt ertragen müssen. Politisch organisiert als Stämme, sind jene in Libyen die eigentlichen Parteien, von denen seit 1969 der Stamm Qaddadfa unter seinen Stammesoberhaupt Gaddafi regiert. In dem aktuellen Stammeskrieg in Libyen werden die aufständigen Stämme wie in einen Miniglobalstaat selbstredend als Verbrecher und Terroristen betitelt, und Oberst Gaddafi ist ebenso wie der westliche Globalstaat genötigt beständige Polizeieinsätze gegen den Krieg im Inneren zu führen. In „Systematische Miniaturen“ von Reinhold Oberlercher befindet sich in §32 die These, Staatsformen in Dynastie (Erbstaat) und Republik (Freistaat) zu unterscheiden. In §34 wird die Republik als Erwerbsstaat definiert, welche sich voll ausgebildet, gegenseitig erwerbend zur Globalrepublik ausweitet, und das System der Staaten überhaupt zu Gunsten eines globalen Einheitsstaates als demokratische Republik abschafft. Denkt man jetzt an das herausragende Beispiel der Habsburger, usw. , dann stellen wir auch bei Erbstaaten die Tendenz einer gegenseitigen Vererbung zur globalen Dynastie fest. Beide Staatsformen, sowohl die Republik, als auch die Dynastie treten die Freiheitsrechte der Völker mit Füßen, in dem sie deren Staatsgewalten, Staatsvölker oder Staatsgebiete erwerben oder erben. Dies ist kein Unterschied zur Privatwirtschaft, wo Bürger Mittellos ohne Boden oder Produktionsmitteleigentum wirtschaften müssen. Ist aber die germanische Gesellschaftsform durch das Prinzip der Unveräußerlichkeit der Faktorenrechte - Arbeitsmittel, Immobilie und Arbeitskraft - herzustellen, so gilt diese Unveräußerbarkeit ebenso für die Freiheit der Völker. Auch der Staat als bloßer Besitz (Republik) oder echtes Recht und Eigentum einer Dynastie bedarf einer Verfassung, in welcher die Unveräußerlichkeit des Staates selbst festgeschrieben ist. So wie wir in der bürgerlichen Gesellschaft die Freiheit durch Unveräußerbarkeit der grundlegenden Produktionsfaktoren schützen, da Produktionsmittel, Arbeitskraft und Boden erworben und an Fremdfamilien vererbt werden können, schützen wir nun den Staat selbst vor Fremderwerb und Fremderbe. Ein Fremdvölkerrechte erwerbender oder erbender Staat ist damit das Antiimperium, bzw. der Faktorenrechteverknapper, Kapitalistenäquivalent und Staatsnation – sein Gegenteil; der Nationalstaat. Im gegenseitigen Gesamtprozeß der Anerkennung fremden Eigentums der Völker, ist der allgemein Anerkannte Nationalstaat das Reich. Er ist zudem weder Vielvölkerstaat (Viele Völker in einem Staat), noch Separatstaat (Viele Staaten in einem Volk). Dem inalienablen Staat ist die Form, als Republik oder Dynastie, gleichgültig, solange durch seinen Begriff der Ererb oder Erwerb fremder oder eigener Staatsfaktoren unterbunden und aufgehoben ist. Das Republiken und Dynastien mangels Grenzen zum Imperialismus neigen, beweisen Imperialerbstaaten, die per Begriff eine Familie, Sippe (Stadtstaat), Gau, Stamm oder Volk zur Herrschaftsgemeinschaft über fremde Gemeinschaften bestimmen, und in Imperialfreistaaten die Herrschaft unter mehreren Familien, Sippen, Gauen, Stämmen oder Völkern demokratisch geteilt ist. Nur der inalienable Staat ist Identität von Gemeinschaft und politischer Wille – das Volk als Person. Für diesen wahren Begriff der Volksherrschaft kann dann die Regierungsform variieren. Ob nun der Beste (Monarchie), die Besten (Aristokratie) oder die Durchschnittlichen (Demokratie) regieren spielt hierfür keine Rolle.

Deutschland 3D +1

1.W-O 2.N-S 3.Berg-Tal 4.Diesseits-Jenseits Über die Abspaltungen und Teilungen Deutschlands wird meistens im Bereich zwischen 1949 bis 1990 berichtet. W-O Die erste dokumentierte wesentliche Teilung Deutschlands erfolgte durch die Ausdehnung des Römischen Imperiums bis zur Rheingrenze, bzw. bis zur Rhein – Donaulinie. Die Germanen westlich des Rheins und südlich der Donau gerieten, durch den gallischen Krieg Cesars 50 vChr. unter die römische Herrschaft. Bevor sich die Deutschen 490 dieser Fremdherrschaft entledigen konnten wurden unzählige Kriege geführt, gerade zwischen 16vChr. bis 16nChr, in welchen das Ziel der Römer, die Eroberung Germaniens bis zur Elbe, 9nChr. scheiterte. Religiöse, Politische und Kulturelle Unterschiede machten die Psychologie unserer Vorfahren beiderseits der Grenzflüsse und Limeszäune aus, an dessen Grenzbefestigungsstützpunkten, aus militärischen Kastellen viele heutige Städte aus dem Grenzüberschreitenden Warenhandel hervorgingen. Das Römerimperium ward dennoch nicht vernichtet, sondern, in dem Maße, wie es von Germanen besetzt wurde, gleichzeitig erhalten, wie es noch von integrierten Germanen im Römischen Heer verteidigt wurde. Nach den erfolgreichen Wanderungsfeldzügen gegen das Weströmische Reich, so heißt es, seien die Gebiete östlich der Elbe fast menschenleer gewesen, und durch Slawen neu besiedelt worden. Da es sich bei Slawenbegriff um ein emotional aufgeladenen Kampfterminus des 19. Jahrhunderts handelt, und zum Beispiel waschechte Tschechen, Polen, Sorben oder Russen äußerlich nicht von Deutschen, Schweden und Engländern zu unterscheiden sind, können wir diese den Ostgermanen zuordnen. Zur Hebung der Kampfmoral wurde zwar im Dritten Reich von Rassefanatikern ein slawischer Untermensch beschrieben, aber innerhalb der echten Slawen nur genetische Arier gefunden. Ob diese ihre Sprache veränderten, oder tatsächlich eine Sprache eines echten Slawenvolkes übernahmen wissen wir nicht, jedoch das die Wenden traditionell als Wandalen tituliert, also der ein und derselbe in der Heimat verbliebene Germanenstamm sind. Im 10.Jahrhundert haben sich die deutschen Stämme der Friesen, Sachsen, Thüringer, Schwaben, Alemannen und Bayern nicht von einen schwachen Ostfränkischen Stammesimperium getrennt, sondern haben sich zu einen deutschen Königreich zusammengeschlossen, welches nun aber den Stamm der Wenden östlich der Elbe nicht mit einschloß. Die Wenden sind zu dieser Zeit ein autonomer deutscher Stammesstaat ohne Zugehörigkeit zum deutschen Königreich, der sich wirtschaftlich und vor allem religiös vom westlichen Königsdeutschland unterschieden. Auch sind die Wenden damals nicht von den Franken zum Christentum gezwungen worden, stattdessen blieben diese ihren heidnischen Glauben treu. Fast ein halbes Jahrtausend der Trennung erforderten ebenso ein halbes Jahrtausend zum Zusammenwachsen, dessen Prozeß wir Ostkolonisation nennen. Eine kürzere Teilungszeit Deutschlands betraf die 40 Jahre nach der Besetzung des Deutschen Reiches. Die ethnische Säuberung Ostdeutschland ließ Vertriebene und Flüchtlinge im Großteil aus Furcht vor dem kommunistischen System sich im besetzten Westteil niederlassen, wodurch der privatkapitalistisch geprägte Nachfolger eines römisch besetzten Germanengebietes über billige Arbeitskräfte verfügen konnte. Zur Senkung des Arbeitskraftwertes waren der BRD später auch die DDR Flüchtlinge der staatskapitalistischen (Produktionsmittel in Staatseigentum) Zone willkommen, welche aber nach dem Bau der Mauer versiegten, und man sich zur Lohnkostensenkung durch erhöhte Arbeitsplatznachfrage nach Gastarbeitern aus dem Ausland umsah. Im gleichen Maße wie der amerikanische Individualismus (Austauschbarkeit der Gemeinschaften) das Selbstbewußtsein begründet oder unbegründet in der Westzone steigerte, sank er in der Ostzone begründet oder unbegründet durch sowjetischen Kollektivismus (Austauschbarkeit der Individuen). Beide Geistesvorstellungen verfehlen den, als Militarismus bezeichneten, und von Nachum Goldmann [Der Geist des Militarismus; Stuttgart, Berlin: Deutsche Verlagsanstalt, 1915] gelobten, deutschen Geist der Identität von Individuum und Gemeinschaft, bzw. Kameradschaft und Volksliebe. Da die Arbeitskraft selbst als das höchste Produkt des menschlichen Geistes angesehen werden darf, und wir aus der Geschichte Geburtensteigerungen in goldenen Zeitaltern und Bevölkerungsrückgänge während katastrophaler Verhältnisse (Pest 1348, 30jähriger Krieg) kennen, so ist nach dem Beitritt der DDR an die GroßBRD eine demographische Katastrophe in Mitteldeutschland eingetreten, gegen diesen Trend es mehrere hundert Jahre zur Regeneration bedürfen. N-S Abgesehen von genetischen Unterschieden besteht eine wesentlichere Teilung Deutschlands zwischen Norden und Süden, vor allem im Bereich der Kultur. Zum einen begann die, von Grimm beschriebene Lautverschiebung im Süden, und endete durch die Bereitstellung einer allgemeinen Schriftsprache. Es teilt sich Deutschland darin in Hochdeutsche, Mitteldeutsche und Niederdeutsche Sprachzonen, welche sich zudem in der Ostkolonisation ausdehnten und auch durch anderweitige Bevölkerungsbewegungen innerhalb Deutschlands erhielt. Die nächste Teilung besteht zwischen dem katholischen Süden und dem protestantischen Norden, welcher übrigens kein Grund zum Dreißigjährigen Krieg gab, da das katholische Reich auch vom katholischen Frankreich im Verbund mit protestantischen Landesfürsten bekämpft wurde. Allerdings ist die Personalunion von Brandenburg und Preußen durch ein katholisches Polen getrennt, was den Antrieb territorialen Entfaltung des protestantischen Preußens bis zur Großmacht begünstigte. Nach dem Wiener Kongreß wird der protestantische Norden von Preußen und der katholische Süden von der Österreichischen Habsburgmonarchie dominiert, und man diskutiert 1848 ob ein künftiges Deutsches Reich als Großdeutschland (Schwarz, Rot, Gold) von Österreich oder als Kleindeutsches Reich (Schwarz, Weiß, Rot) durch Preußen ohne Österreich gebildet werden soll. Diese Frage wurde 1866 mit den Sieg Preußens über Österreich mit der Kleindeutschen Lösung beantwortet, und 1871 in Versailles realisiert. Das protestantische Deutsche Kaiserreich erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung trotz weniger Kolonien, welche übrigens mehr Finanzmittel verschlangen als hergaben. Zudem konnten die Europäischen Mächte von nun an nicht mehr mit Deutschen Länder nach belieben umspringen, und Kleindeutschland wurde Feind Nr.1 der globalen Kolonialmächte, auch wenn diese mit den Hohenzollern familiär verwandt waren. Im Weltkrieg kämpften Kleindeutschland und Österreich – Ungarn vereint und strebten nach der Niederlage und dem Zerfall der Habsburgmonarchie eine Vereinigung an, welche aber durch die Sieger in den Pariser Vorortverträgen verboten wurde. Berg – Tal Mit dem Anschluß des ehemaligen Österreichischen Kernlandes Ostmark an das Deutsche Reich wurde die 1848 Idee des Großdeutschen Reiches realisiert. Im 13 Jahrhundert führte eine technische Neuerung zur wachsenden Bedeutung des Gotthardpasses über die Alpen. Das Reich schenkte diesen wichtigen Gebiet Autonomierechte in Form der Reichsunmittelbarkeit, bzw. war jenes Gebiet von Uri und Schwyz nicht Landesfürsten sondern direkt dem deutschen König und römischen Kaiser unterstellt. Der Begriff des Totalitarismus ist, wenn eine Partei, also ein Teil sich für das Ganze (Volkspartei) erklärt, und die linken und rechten Extremitäten bekämpft. Für die Territorialpartei der Habsburger war das Reich nur Mittel zur Mehrung der Hausmacht, und die Reichsunmittelbarkeit der Schweizer Urkantone ein Dorn im Auge. Der Freiheitskampf der Schweizer wurde dadurch gegen Landesfürsten und Habsburger, aber hierdurch sogleich auch gegen das Reich geführt, und 1648 mit dem Reichsaustritt gewonnen. Eine ähnliche Lage bietet sich in Taldeutschland, wo das niederländische Erbland der katholischen Habsburger von der spanischen Habsburglinie beherrscht wurde. Die Spanier hatten gerade erfolgreich den Islam aus dem ehemaligen Westgotenreich gejagt, und verfolgten als Katholiken die protestantischen Niederländer. Die totalitäre Verquickung von Habsburg und Reich, führte die Niederländer 1648 zur Loslösung vom Reich. Als Seemacht haben die Niederländer das Burenland Südafrika besiedelt und den Briten auf dem Weltmeeren Paroli geboten. Die Flamen und die galloromanischen Wallonen spalteten sich 1830 von den Vereinigten Niederlanden aus religiösen Beweggründen ab, da dieser Teil durch die spanische Herrschaft katholisch geprägt war. Dieses Belgien ist nun wiederum durch seine verschiedenen Volksgruppen instabil, gerade verstärkt durch den Verlust religiöser Bedeutung. Diesseits – Jenseits Das Westfrankenreich, so wie Frankreich bis zur Gallischen Rebellion (Französische Revolution) heißen müßte, beinhaltet im Nordosten fränkische Siedlungsgebiete, welche sich kontinuierlich in die gallische Kultur assimilierten. Die romanisierten Gallier wurden bis dato in den Westfränkischen Staat integriert. Daneben haben die gallischen Westfranken Burgund erobert und teilweise assimiliert, sowie Elsaß und Lothringen bis zum Rhein besetzt, was aber 1871 und 1940 wieder rückgängig gemacht werden konnte. Um 1000 hatten das Königreich Burgund und das langobardische (Lombardische) Königreich Italien den Deutschen König als heiligen römischen Kaiser anerkannt. Über Piraten ist in letzter Zeit viel geredet worden, doch muß hier auch an die Deutschen Piraten erinnert werden. Jene haben irgendwann nicht bloß die Nordsee und die römisch - britische Küste unsicher gemacht, sondern auf den britischen Inseln gesiedelt. Jene Angelsachsen sind nun abermals von skandinavischen Piraten, die wir Wikinger nennen, heimgesucht worden, und wurden von dessen Danelag auf ein kleines Gebiet um Westsachsen (Wessex) zurückgedrängt. Nach der Zurückeroberung erfolgte nun 1066 eine Unterwerfung Englands durch französischsprachige Normannen aus der Normandie, woraus sich das Englische als Befehlstönende Mischung aus Deutsch und Französisch bildete. Die Normannischen Gebiete und Feldzüge gegen Frankreich und Irland erscheinen von nun als Englische, wobei der Hundertjährige Krieg gegen Frankreich hervorgehoben werden muß. Da der Feind des Feindes der Freund ist, und daher benachbarte Staaten sich oft im Krieg befinden (Preußen und Deutschland waren mit Russen und Sowjets im Frieden solange Polen existierte), ist die Insellage ein Bündnispolitischer Sonderfall. England konnte hierdurch Freund und Feind auswählen, und stellten sich regelmäßig gegen die jeweilige Europäische Großmacht. Dies betrifft die Spanier, die Franzosen unter Napoleon, das zweite Deutsche Reich 1914 - 1945, und der Sowjetunion. Die britischen Kolonie, in welcher mehrheitlich Deutsche siedelten, befreite sich im 18. Jahrhundert vom Mutterland und gründete Dank deutschen Kampfgeistes die USA, welche in Bezug zum Europäischen, aber auch dem Welt – Festland, ebenso wie England eine Insellage einnimmt. Dies ist jedoch erst der Fall, nach dem fast zeitgleich mit den deutschen Einigungskriegen stattfindenden Sezessionskrieg des Bundesstaates (Föderation) gegen den südlichen von mehrheitlich spanischer Kultur geprägten Staatenbund (Konföderation). Der Bundesstaat blieb durch den Sieg des nördlichen Bundesstaates erhalten, und mit der Abschaffung der Sklaverei, endlich die Bill of Rights durchgesetzt, wodurch Dank des Menschrechtes der organische Mensch zwar frei und Eigentum des Geistes ist, jedoch nicht garantiert, daß der Geist seine äußerliche Freiheit im Eigentum an Produktionsmitteln und Immobilien findet. Gleichzeitig befreite man die Sklavenhalter von ihrer Abhängigkeit von Sklaven. Nach dem Krieg vergrößerten die ehemaligen schwarzen Sklaven nun die amerikanische Arbeitskraftreserve des US Kapitals. Neben den ganzheitlichen Siedlungen in Brasilien, Südafrika, Namibia, usw. kann man die Deutschen Auswanderer auch gemäß den menschlichen Tätigkeitsfeldern zuordnen. Gemäß den drei Werkzeugarten: Arbeitswerkzeug, Waffe und Kunstwerk, sind die Rußlanddeutschen unter Katharina der Großen zum Zwecke der Arbeit gerufen worden. Zum Zweck des Militärdienstes wurden im 13.Jahrhundert Siebenbürgener Sachsen in Ungarn, und im 17.Jahrhundert Donauschwaben in den Habsburgerländern angesiedelt. Diese haben ihre Aufgabe, die Bekämpfung der Türken, ordnungsgemäß erledigt. Die Türken wanderten übrigens ebenso als militärische Gastarbeiter in das von griechischer Kultur geprägten Kleinasienteil des Byzantinischen Reiches ein. Die Verfolgten religiösen Fanatiker aus Deutschland dagegen, zog es nach Amerika, von dessen Gottes eigenen Land sie die Welt mit ihren kapitalistischen Freiheitsbegriff und Demokratie heimsuchen. In der weltweiten Deutschenverfolgung ab 1914 verschwanden weitestgehend die deutschsprachigen Kulturinseln der angelsächsischen Länder. Auf Befehl des maßlosen US Staates mußten die US Deutschen im zweiten Weltkrieg die Städte ihrer Vorfahren und Verwandten zum Zweck der Menschenrechtsverkündung zerstören, aber durch die Nähe zu Deutschen erkannten schwarze US Amerikaner, daß man sie in der Heimat von den selben Menschenrechts- und Gleichheitsverkündern trotzdem als zweitklassiger Bürger behandelte. Durch den Sieg der US und SU über das Reich gelangten die Errungenschaften der Militärtechnik in die USA und Sowjetunion. Beide nutzten sie um den kalten Krieg um Deutschland, heiß auf Nebenkriegsschauplätzen, wie Korea, Vietnam und Afghanistan, sowie vorkochend auf Kuba, Checkpoint Charlie und im Weltraum auszutragen. Geschichte: An deutschen Zentralstaaten gab es bislang zwei - ein altes und ein neues Reich. Das alte Reich erwuchs 919 aus dem ostfränkischen Stammesimperium, durch allgemeine Anerkennung Sachsens als volksbildender Stamm. Königreiche erwachsen aus gegenseitiger Anerkennung, bzw. allgemeiner Anerkennung eines Stammes, und Beförderung dessen Stammesherzogs zum Volkskönig. Imperien beruhen dagegen auf Nichtanerkennung und Herrschaft über Dorf-, Stammes- Volksfremde Gebiete im Knechtschaftsstatus. Aus diesen Grunde darf auch nicht von einen etwaigen Römischen Reich die Rede sein, stattdessen es ist nur von einen Römischen Imperium zu sprechen, und die Tradition der politologisch falschen Übersetzung zu unterbinden. Hauptproblem des Alten Reiches war sein Nachfolgestatus als stellvertretender Gottstaat, dessen stellertretendes Gottesstaatsoberhaupt als Bischof von Rom residierte und den gleichen Herrschaftsanspruch wie der deutsche König und römischer Kaiser besaß. So ist die erste Phase die des von Kaiser und Reich unterstellten Kirche durch das Reichskirchensystem. Die Kirche ist eine Bewußtseinspartei, von der es nach der Christianisierung auch nur die Katholische gab, und welche es wagte sich im Investiturstreit mit dem Papst als Auslandsmacht gegen die deutsche Zentralgewalt zu verbünden und mit dem Wormser Konkordat 1119 das deutsche Kaisertum zu schwächen. Seit dem stand der päpstliche Gottesstaat über dem Heiligen Römischen Reich, welches erst 1508/1520 durch automatische Kaiserkrönung sich von der päpstlichen Macht emanzipierte. Gleichzeitig emanzipierte sich auch die Religion, in dem Luther mit der Germanisierung der, im asiatischen Stil aufgebauten, katholische Papstkirche Kirche begann. Neben Kaiser und Religion kämpften auch die deutschen Bauern im ersten sozialistischen Klassenkampf im Bauernkrieg für ihre Rechte des Faktors Arbeitskraft. Auch wenn diese 1520 unterlagen, so haben sie doch Rechte erkämpft, und ihre Macht als Knechte bewiesen. Natürlich waren die Bauern keine Knechte privater Grundeigentümer, doch führten überbordende Naturalsteuern der regional regierenden Lehnsherrn (Grafen als Staatsbeamte) zu Verschuldung und Leibveräußerung der Bauern. In dem die deutschen Territorialparteien sich nun auch als Religionsparteien verhielten, sich mit Auslandsmächten, wie Frankreich und Schweden verbündeten, versank das Reich im 30jährigen Krieg in Not und Elend. 1648 war die Zentralgewalt verschwunden und über 300 Territorialparteien von Frankreichs und Schwedens Gnaden regierten einen de facto Staatenbund. So dümpelt der kaiserliche Staatenbund bis 1806 dahin, wird von einen fremdkaiserlichen Staatenbund bis 1813 abgelöst, und lebt kaiserlos von 1815 bis 1866 als Verheißung eines künftigen deutschen Nationalstaates weiter. Das 1871 im Spiegelsaal von Versailles ins Leben gerufene Deutsche Kaiserreich hätte eigentlich, als Volksstaat ein Königreich sein müssen, aber da die vielen deutschen Königreiche sich nicht zu Herzogtümern degradieren lassen wollten war ein Kaiserliches Staatsoberhaupt unerläßlich. Dieser zweite deutsche Zentralstaat existierte von 1871 bis 1918 als Dynastie, von 1919 bis 1945 als Republik und seit dem handlungsunfähig im Koma. Handlungsunfähig deshalb, weil nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht, das Staatsoberhaupt und die Regierung, welche das Reich auflösen hätten könnten, von Besatzern festgenommen und getötet worden. Da aber auch besetzte Staaten mit exekutierter Exekutive Ruhe und Ordnung benötigen, gründeten die Militärregierenden Besatzer Großbritannien, USA, Frankreich und Sowjetunion regionale Verwaltungsstaaten auf Reichsboden, von denen die westlichen sich zum Bundesstaat BRD vereinigten, und darauf hin die Sowjetzone die DDR ins Leben rief. Die vier südlichen Besatzungszonen gründeten die BRÖ, welche dann ab 1955 durch Rückzug der Besatzer sich Souverän nennen konnte. Das ebenso gevierteilte Berlin verblieb als besetztes Gebiet, gleichwohl es die DDR zur Hauptstadt ernannte. Ab 54 und 55 wurde der DDR und BRD unter Vorbehalt durch den Alliierten Kontrollrat eine geringfügige Souveränität zugestanden. Die volle Selbstbestimmung gab sich nicht das deutsche Volk, daher nur die BRD selbst durch die 2+4 Verträge und dem DDR Beitritt, welche die eigene EU Einbindung kontinuierlich aushöhlt. Diese Souveränität, gleichwohl das keiner als die Reichsregierung selbst zu freien staatlichen Handlungen befugt ist, ist ein Geschenk der Besatzer für die gelungene Reeducation, bzw. handelt die BRD stets im vorauseilenden Gehorsam wozu es keiner Knute der allmächtigen ABCwaffenherren bedarf.

Die Heimat von Nikolaus aus Myra

Über den heiligen Nikolaus sagt man, er habe eine Schiffsladung Korn wundersam vermehrt, und ein am 6.12. von Arabern entführtes Kind am 6.12. des darauffolgenden Jahres zurückgebracht. Insbesondere gelang es ihm wohlhabende Juden zum Christentum zu bekehren, ohne diese als Person anzugreifen. Die Juden, einmal reich und im Finanzwesen tätig, werden Opfer christlicher Diebe und Betrüger, also gerade von unchristlichen Verhalten angegriffen. Die Kritik zielt an die Religion ohne zusätzlich etwas hineinzuinterpretieren, und trennt sauber Volk von Religion. Das Wirken des heiligen Nikolaus wurde in Deutschland durch die byzantinische Ehefrau Königs Otto II im 10. Jh. bekannt. Der einzelne Arbeiter arbeitet für seine Bedürfnisse und tauscht auf dem Markt Überschüsse gegen Unterschüsse. Ebenso arbeitet und tauscht die einzelne Familie und das selbstbestimmte Volk gleichermaßen. Sobald aber der Staat der Herrschaft der Großgrundbesitzer und Kapitalisten erlegen ist, dann ist das eigene Volk gleichgültig und austauschbar, in dem Sinne, daß die Herren und der Staat nun Fremdarbeiter aus fernen Ländern anwerben oder erbeuten. So konnten ab 800 die arabischen Kalifen massenweise junge Türken gefangen nehmen, und diese als Militärsklaven erziehen und ausbilden. Mit diesen konnten sie sowohl im Inneren als auch im Äußeren, besonders gegen Byzanz, ihren Willen zur Macht durchsetzen. Der Wille der Sklaven frei zu sein, realisiert sich langsam in dem diese nun selbst Generale wurden und selbstbewußt durch ihre Militärmacht im Kalifat die Machtfragen entschieden. Versiegte die Sklavenversorgung mußte man dann ganze Clans anwerben, oder der Familiennachzug tat sein übriges. Anfangs ordentlich besoldet, erhielten sie ihren Lohn durch Plünderungen und später durch Land zum siedeln. Im Vielvölkerstaat Byzanz waren die Völker Mittel zum Zweck fremder Mächte, welche nach dem Teile und Herrsche Prinzip gegenseitig bekriegt wurden. Byzanz nahm Völker, Stämme und Privatkämpfer in Sold, und griff Schlußendlich auch auf Türken zurück, die nunmehr als Gastarbeiter für das Militär Dienst taten. Dies war nötig, da im benachbarten arabischen Orient die Türken unter dem Clanvater Seldschuk die Macht an sich rissen und 1055 einen eigenen expansiven Staat gründeten. Ich schreibe hier von Clan statt von Stamm und Volk, da es bei den Nomaden keinen Sinn macht sie in Völkern aufzuteilen. Unter einen Vater entwickeln sich Großfamilien zu Clans, welche andere Nomaden oder Bauernvölker abziehen und abschlachten, Vergewaltigen oder als Sklaven gebrauchen und verkaufen. So kommt es unter ihnen zu keiner echten Ethnogenese, was dazu führte das Türken und Mongolen, nach ihrer westlichsten und östlichsten Erscheinung der Turkmongolen definiert werden. Eine wirkliche Unterscheidung ist weder Ethnisch noch Sprachlich möglich. Als Byzanz 1071 im Krieg gegen die Seldschuken türkische Petschenegen, Oghuzen und natürlich auch seldschukische Einzelkrieger einsetzte, liefen diese in der Schlacht von Manzikert zum Feind über. Einmal weil im Vielvölkerstaat Byzanz alle Völker austauschbar sind und man Verrat und Gleichgültigkeit satt hatte. Andererseits können sie auch aus Verbundenheit zu ihren türkischen Brüdern übergelaufen sein. In Byzanz tobte daraufhin ein Bürgerkrieg, in welchen alle Parteien mal wieder auf türkische Söldner zurückgriffen, und diese am Ende durch Land in Anatolien entlohnten. 1081 war Anatolien türkisch, die Seldschuken immer stärker, und man bat den Papst zu Hilfe, der darauf 1096 den ersten Kreuzzug in Gang setzte. Der Seldschukenstaat ist wie fast der ganze Orient 1259 von den Mongolen erobert worden. Nur der ägyptische Mamelukenstaat konnte sich gegen die Mongolen behaupten, ein Staat, dessen Herren man einst als türkische Militärsklaven ins Land importierte. Aus dem Trümmern des Seldschukengebietes tat sich ab 1300 der türkische Osmanclan hervor, dessen Eroberungsgier bereits 60 Jahre später die Einkreisung von Byzanz zur Folge hatte. Während Europa im Westen den Isalm von der Iberischen Halbinsel drängte, wurde es im Osten von den Osmanen attackiert. 1402 eroberten die Osmanen den Balkan und 1453 Konstantinopel. 1529 und 1683 belagerten sie die deutsche Hauptstadt Wien. So wie die Türken einst als Sklaven oder Söldner in den Orient eingeschleppt wurden, besorgten sich nun die Osmanen Militärsklaven, welche wir als Janitscharen kennen. Auch hier war wieder der Herr von den Knechten abhängig, denn die Janitscharen bestimmten durch ihre Militärmacht den Einsatz der Sultane mit.

Dienstag, 4. November 2014

Gottesstaat IS als moderne Reiternomaden

Um die IS richtig in einen historischen Kontext einzuordnen und besser dessen Handeln zu verstehen , fällt uns dessen Brutalität und Rücksichtslosigkeit als Erstes auf. Leider ist ein solches Verhalten nicht selten, da man dies schon bei den Mongolen, Timur Lenk oder den Hunnen sehen konnte. Ihnen ist zunächst allen zu eigen, daß wir es hierbei mit Kleinviehnomaden zu tun haben, daher Menschen, mit abgrasenden Tierherden.
Man unterscheidet die Vorgeschichte, Geschichte und Gegengeschichte. Die Vorgeschichte ist die Erde/Natur als fertiges Produkt, welches Jäger und Sammler nur wegtragen müssen. Durch die neolithische Revolution  ensteht der Bauer , der die Erde als Mittel ansieht, und der parasitäre Nomade, für den die Erde ein, durch das Vieh umzuwandelnder Arbeitsgegenstand ist.

Bei dem Nomadentum haben wir nun die Situation, daß diese Gegengeschichte an sich keine Rücksicht auf die Böden der Bauern hält, und irgendwann in einer gesteigerten Phase mit dem Reiternomadentum beginnen können. Das wesentliche hierbei ist nun, daß sich der Nomade selbst wie das Vieh verhält, und während des Plünderns anstatt der Weiden, eben die Kulturgüter der Bauern abgrast. Man kann dies auch als Jäger/Sammler von Kulturgütern ansehen, und leider ist der Nahe Osten ein regelrechtes Beispiel für das Abgrasen und vernichten von Bauernkulturen durch Nomaden, welche ebenfalls später zu Bauern werden, und abermals abgegrast wurden. So wechselte die Kulturen im fruchtbaren Halbmond von den Sumerern zu Babylon und Assyrien usw.

Man kann nur von einen quantitativen Unterschied vom Reiternomadentum und der allgemeinen Kriminalität sprechen. Der einzelne Kriminelle kann zur kriminellen Großfamilie - dem Klan, und diese zur Mafia anwachsen. Ein Kleinkrimineller zieht seine Mitmenschen genauso ab, wie eine ganze Horde (die Goldene) die Völker in seiner Umgebung abzieht.

Keineswegs kann beim Nomadentum von einer ethnologischen Bestimmung gesprochen werden. Es wurde viel versucht die Turkmongolen als Ethnie zu identifizieren, was jedoch darum nicht gelang, weil wir es hierbei mit einer Produktionsweise zu tun haben. Völker können natürlich mehrheitlich Bauern, Jäger/Sammler oder Nomaden sein - Bauernvölkerschaften können als Großkriminelle zu Reiternomaden werden, und Nomaden, wie ehemals die Magyaren, zu Bauern. So sind die IS auch nicht als Volk, sondern als Kriminelle Vereinigung von Reiternomaden zu führen, welche im Industriezeitalter ihre Pferde gegen Pickups mit MG auf der Ladefläche eintauschten.

Seenomaden sind Piraten, und skandinavische Piraten waren die Wikinger. Auch Germanen sind ursprünglich als plündernde Horden in das Imperium der Römer eingefallen, waren langfristig jedoch an ihren Bauernhof gebunden. Kurzfristig erlagen auch Angeln und Sachsen in germanien einer Piratenbewegung, von der aus sie von Plünderungen und Raubzügen zu Besiedlungsaktivitäten auf den Britischen Inseln übergangen.

Für den Bauer ist die Erde das Mittel und die Frucht sein Produkt. Nichtverwertete Früchte werden in Vieh angelegt und lebend für spätere Zeiten gespeichert. Da wo der Bauer seine Erde immer wieder braucht, zieht der Nomade, nachdem seine Herde die Flächen abgraste zur Nächsten weiter.  Seine Erde ist ein, durch das Vieh bearbeiteter, Arbeitsgegenstand.

Auch die Arabische Halbinsel war, bis auf die Bauern in den Oasen, von Nomaden bewohnt, welche sich nach den Erscheinungen von Erzengel Gabriel bei Mohammed, zu einem Reiternomadensturm sammelten.
Auch die Türken lebten ehedem noch als Nomaden, als sie als Militärsklaven von den Arabern und den Byzantinern zum Zweck der gegenseitigen Bekämpfung gefangen wurden.



Die Orientalen kennen nur das Staatsoberhaupt als einzigen Freien, welcher hierdurch de facto Eigentümer aller Produktionsmittel ist. Jeder Arbeiter und Bauer ist darin unfreier Handlanger. In der Antike und kapitalismus sind ein paar wenige frei als Produktionsmitteleigentümer und in der Germanisch-Christlichen Welt alle.
Die Juden erkannten als erst Gott als geistiges Wesen. Ihm unterwarfen sie sich als sein Werkzeug, und Jahwe, als ein externes vom Menschen getrenntes Wesen, machte ein Bund und Vertrag zum gegenseitigem Nutzen. Dieses, auf ein Volk - der Juden - zugeschnittene exklusive Vertragswerk entspricht in dieser Form nicht auf die Allgemeinheit der Menschen bezogenes, waswodurch norwendigerweise der Islam seine Gottesidee auf alle Menschen bezieht. Hier ist Gott nicht nur Gott eines Volkes, sondern aller Menschen, läßt im Gegensatz zum Christentum nur ein Volk als die Umma übrig.
Der monothesistische Gott der Christen ist Gott aller Menschen und aller Völker. Der Unterschied zwischen Natur und Gott, Mensch und Gott ist im Christentum zur Einheit von Vater und Sohn verschmolzen und im Begriff der Dreieinigkeit gedacht.

Da das Christentum und der Islam jeweils Antworten auf die Exklusivitätsansprüche und Besonderungen des Judentums sind, strebten die Germanen während der Einwanderung auf das Gebiet des Römischen Imperiums nur die Übernahme der christlichen Religion und der Reichsidee an, was der Islam für sich ignorieren konnte, und stattdessen die römische Wissenschaft und Technik konservierte. Die Germanen als Christen interessierten sich erst in der Renaissance für das, vom Islam bis dato konservierte, Wissen der Römer und Antike im Allgemeinen. Dieses Interesse bestand nur darum, weil der Islam den Zugang zum Fernen Osten blockierte, aber zugleich eben die Antwort enthielt. Die europäischen Entdeckungsfahrten nach Asien (Europa ist in Wahrheit ein Subkontinent vom geologischem Eurasien - die Unterscheidung kam nur durch den islamischen Zwischenraum zustande), zur Umgehung der Islamischen Mächte, führten zur Entdeckung neuer Seerouten, Kontinente, und in letzter Konsequenz zur Entdeckung neueren Wissens und Technik.   

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts war vom Konflikt des westlichen Imperialismus und Kapitalismus als Individualismus, des östlichen - sowjetischen Kommunismus als Wiedergänger der Asiatischen Gesellschaftsform als Kollektivismus, und dem Nationalen deutschen Militarismus (entschieden von Nahum Goldmann vom Kriegslust unterschieden - Militarismus bezieht sich auf die Gleichheit der Bürger sich die Individualität durch Dienst an der Allgemeinheit, bzw. Kollektiv zu verdienen.) im Sinne einer Germanischen Gesellschaftsform und Verwirklichung der Freiheit.


Bei den Asiaten ist jeder Private ohne Arbeitsmittel und Boden, was nun aber dazu führt, daß nun die asiatische Welt Völker ohne Staaten beinhalten müßte, und die Staatsgewalten Eigentum eines höheren Superstaates sein müßten. Dieser Superstaat kann daher nichts anderes sein, als eine Theokratie, bzw. Gottesstaat, weil Gott das Höhere der Staaten ist, bzw. die Weltgeschichte der Staaten und Völker die Selbsterkennungsgewinnung des göttlichen Geistes ist, in dem er sein Sein und Wesen, das ist hier die Freiheit, zu seinen Bewußtsein kommt.

Als Gottesstaaten kennt man das Arabische Kalifat, China, Japan, Taliban und Israeliten. Bedenkt man das auch Atheismus Religion ist, genauer die Minusreligion, dann kann auch gerne die Sowjetunion hinzugezählt werden. Die Gottesstaaten zeichnen sich besonders durch eine negierte Bedeutung von natürlichen - besonderen Gemeinschaften aus, welche in ihren künstlichen Gemeinschaften austauschbar sind. Dem Kalifat interessiert es nicht ob es in Arabien, Irak, oder Mittelamerika liegt, und wenn, dann ist die natürliche Gemeinschaft in den Grenzen eines Gottesstaates ein Produkt des Zufalls. Da die Welt der Staaten in den Händen Gottes liegt, so liegt das geographische Sollen des Gottesstaates in der Weltherrschaft. Dieses Ideal ist zwar nie erreicht, wäre aber die logische Konsequenz des gottesstaatlichen Begriffes, welcher auf alleiniger Gültigkeit seines religiösen – kulturellen Ideals pocht. Das Eigentum der politischen Handlungsmittel ist den Staaten entzogen und zum Eigentum Gottes überschrieben, was quasi hier bedeutet, daß es in ihnen nicht mal mehr nur die Privatbürger Mittellos dastehen, sondern auch der weltliche Herrscher nur Vogt und Treuhänder in Geschäftsführung des göttlichen Privateigentums ist. Der Gottesstaat ist somit kein Staat im herkömmlichen Sinn, sondern Verwaltungsorganisation des Allmächtigen. Gott, als Superkaiser des, wenn möglich, globalen Gottesstaates ist Allmächtig und ein vom Menschen getrenntes Wesen. Hierbei ist es noch gleich, ob er als naturaler Funktionsgott, mythische Götterwelt oder schon Geist gesehen wird. Die bestehende Tatsache, das sich der Gottesstaat nur denken läßt, da der Mensch aus Furcht sich dem Allmächtigen unterwirft, zeigt das eine essentielle Kluft zwischen Mensch und Gott, bzw. Natur und Gott besteht, denn dieser Gott fordert unter Androhung von Gewalt und Strafe, die Einhaltung seiner Gesetze. Dies Gesetz ist die Gleichheit aller Individuen und Gemeinschaften, was nun aber auch ihre gleichgültige Austauschbarkeit untereinander ausmacht. Individuum und Gemeinschaft hat in dieser allgemeinen Substanz keinen Wert, wodurch langsam im geschichtlichen Prozeß das Bewußtsein aufkommt, daß das Eigentum Gottes gar nicht anerkannt ist, da Einzelmenschen und Gemeinschaften, welche ohne Handlungsmittel unfrei und entmündigt sind, keine rechtskräftige Befähigung zur Anerkennung Gottes haben. In sofern fehlt es an der freien Anerkennungshandlung, aber Vermöge des knechtischen Bewußtseins, weiß der Mensch sich als wichtiges wertvolles Mittel Gottes, von dem vielmehr der HERR abhängig ist, also der Knecht der eigentliche Herr in diesem Verhältnis ist, und sich auf dieser Grundlage zur Aneignung von Rechten aufmacht.

Die antike Welt kennt das Privateigentum von Produktionsmitteln und Boden, und emanzipiert sich von der asiatischen Tempelwirtschaft. Das Wesentliche Hierbei ist jedoch die Tatsache, daß dies Privileg nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zukommt. Der Rest ist entweder Eigentum der Sklavenhalter oder aber sie vermieten ihre Arbeitskraft, der einzig ihnen verbliebene Produktionsfaktor, an die Eigentümer von Arbeitsmitteln und Böden. Ähnlichkeiten finden sich abermals in der Staatenwelt. Gemeinschaften, wie Dorfsippen, Gaue, Stämme und Völker werden nun Herr ihrer selbst durch ihren eigenen Staat, andere Gemeinschaften jedoch gehen leer aus, und finden sich als eroberte Provinz fremder Herrscher wieder. Die Staatsmacht, das Handlungsmittel der Gemeinschaft ist knapp in der Welt, und in der Hand der imperialistischen Staaten von Gemeinschaften, welche ihre Grenze weit über den Heimatboden anderer Gemeinschaften ausdehnten. In diesen Vielvölkerstaat – Gemeinschaft als Besonderheit -  sind die Unterworfenen im Verhältnis zum Unterwerfervolk austauschbar. Wir kennen Imperien als mesopotamische Dorfimperien, zu denen auch Rom gezählt werden darf, sowie Stammesimperien wie Frankenreich oder Mazedonien unter Alexander den Großen. Letzterer besiegte mit Persien auch die asiatische Welt, begann sich aber alsbald wie ein Asiat zu benehmen und sich als Despot und Gottkönig zu verehren, und demonstrierte die Austauschbarkeit der Gemeinschaften durch die Massenhochzeit von Susa zwischen den Griechen und Persern.

Trotz Alexanders Benehmen und seiner brutalen Vorgehensweise ist zu Bedenken, daß moralische Betrachtungsmaßstäbe im Verhältnis zum Fortschritt der Weltgeschichte unerheblich sind.

Für die Asiaten war das Gottkönigtum zumindest Vermenschlichung und Verweltlichung des Gottesstaates. Augustus machte dies Alexander nach, wohl auch im Hinblick darauf, bereits die Welt zu beherrschen. Mit Kaiser (Cäsar) Konstantins Bekehrung zum Christentum ward das römische Reich zum Stellvertreter Gottes auf Erden. Das Amt des Oberpriesters (Pontifex Maximus) ging mit diesen Schritt vom Kaiser auf den Bischof von Rom über, und so verstand sich der Papst auch nach dem Ende des Weströmischen Reiches als Stellvertretung Gottes im Sinne eines asiatischen Gottesstaates. Die antiken Griechen und Römer verkörpern Individualismus als Negation des Kollektivismus, in welchen der Geist seine einstige Allgemeinheit zu Gunsten der Besonderheit verneint. Auch in Form der Volksgeister herrscht Besonderung, weil  zum einen Liebe zum Eigenvolk Fremdvölker diskriminiert, aber politisch auch versucht diese durch Unterwerfung in ein Imperium zu nichten.

Währenddessen entstanden in Germanien aus den zur Hermannschlacht bekannten Gauen durch gegenseitige Anerkennung als Rechtssubjekte politische Stämme, welche das weströmische Reich bezwangen. Die gegenseitige Anerkennung der Stämme führt im 10 Jahrhundert zur Entstehung eines Volksstaates, bzw. in dem mehrere Stämme einen Stamm anerkennen, ist der eine allgemein anerkannte Stamm der volksbildende Stamm neben den volkszugehörigen Stämmen. Nach dem Ende des Ostfränkischen Imperiums hätten sich viele deutsche Stämme selbstständig machen können, jedoch gelang durch die allgemeine Anerkennung der Sachsen die Bildung eines deutschen Königreiches, wobei der Sächsische Herzog nun Deutscher König wurde. Die Anerkennung mehrere Königreiche durch ein allgemein anerkanntes Königreich erhöht den allgemein anerkannten König zum Kaiser und den allgemein anerkannten Volksstaat zum Reich. In Germanien haben Idealerweise Gemeinschaften und Individuen Eigentum an Handlungs- und Produktionsmittel, und realisieren so das Wesen des Geistes, die Freiheit. Die politische Anerkennung ist das allgemeine Selbstbewußtsein von Individuen und Gemeinschaften, aber zugleich auch Besonderheit in Form von Liebe und Diskriminierung, wodurch sich der Gegensatz von Individualismus und Kollektivismus aufhebt. Das allgemeine Eigentum der Produktionsmittel nichtet die besondere und allgemeine Unfreiheit, und das allgemeine Eigentum der Handlungsmittel (Nationalismus) nichtet die Unfreiheit von Internationalismus (Asien) und Imperialismus (Antike). [Arbeitstheorie, Nico Kahl 2013]





Heute hat sich der Westen, bzw. sein Geldfürstenimperium der Ostküste mit seinen EU, UNO, NATO Vasallenstaaten zu einen Zustande gesiegt, in welchen sein individualistisches und egalitäres Prinzip Familien, Völker und Kulturen tolerieren will, aber sie durch diesen Akt der Multiethnisierung die heimischen starken Völker zerstört und kulturfremde Ethnien fördert. Der heutige Islam ist das Gegenkonzept zum Westen, und somit Kollektivistisch geprägt. Er ist die gegenwärtige asiatische Gesellschaftsform, in dem alle Nationen in einem Kalifat genichtet, und die Völker in einer einzigen Umma eingegliedert sind. Der germanische Geist der Freiheit wird gegenwärtig von Russland getragen. Russland ist die, sich gegen den Imperialismus des Westens stämmende, Macht, welche sich zugleich der Islamisierung Europas bewußt ist.
Die heutige Russische Föderation ist nach germanischen Maßstäben der Freiheit konzipiert, da die einzelnen Staaten der Föderation nach russischen und fremdvölkischen Prinzipen gewichtet sind. Die Nichtrusssichen Völker sind nicht durch die Russen erobert und imperialistisch besetzt, sondern für sich souveräne Staaten (besondere Republiken im Unterschied zu den Kreisen, Regionen und Gebieten), welche alle den allgemeinen Staat - das eigentliche Russland - anerkennen, und von diesen allgemein anerkannten Rechtssubjekt anerkannt werden. Die Russische Föderation ist somit ähnlich wie das heilige Römische Reich aufgebaut, welches im Jahr 1000 aus dem Deutschen, dem Italienischen und Burgundischen Königreiches bestand, und darinnen das Deutsche Königreich zugleich den Kaiser des gesamten Heiligen Reiches vorstand.


Freitag, 26. September 2014

Rennsteig

Ein Rennsteig ist die Einheit von Weg und Grenze.
Über Land und Meer gibt es vielfältige Richtungen über die Wege und Grenzen verlaufen. Der Weg der Wege und die Grenze der Grenzen sind jedoch die geologischen Formationen, deren natürliche Gestaltungen den Verlauf von Wegen und Grenzen vorgeben und somit als allgemeine Wege und Grenzen zu fassen sind. Hierunter fallen im wesentlichen die Wüsten, Flüsse (Gewässer) und Gebirge.
Die Fluß und Gebirgsverläufe sind zwar allgemeine Grenzen der richtungsvariierenden Wege, verfügen aber über besondere Übergänge – wie Flachgewässer und Gebirgssattel als Verbindung zweier Berge, deren Pässe und Furten zunächst als Paßwege und Furtwege, oder ausgebaut, als Paßstraßen und Brückenübergänge Verwendung finden. Die allgemeine Richtungsgrenze in ihrer Besonderheit ist daher eine Querverbindung von Diesseits und Jenseits der Flußläufe und Gebirge, die Pässe und Furten überqueren und durchqueren die Durchgänge und Übergänge. Die nächste Wahrheit der Fluß und Gebirgsläufe ist aber, das diese weder Wegegrenze im Allgemeinen, noch begrenzte Wege im Besonderen, sind, sondern die Grenze an sich an ihnen ganz aufhebt, wenn wir sie in ihrer Einzelheit selbst als Wege ansehen. Der Fluß ist in seinem Lauf ebenso zu befahren, wie eine Gebirgskette zu beschreiten, bereiten und zu befahren ist. Der Weg auf einer Gebirgskette ist nicht weniger beschwerlich wie der Weg über eine Hügellandschaft im Tief oder Hoch gelegenen Flachland. Im bezug zu den Paßstraßen nimmt der Rennsteig selbst schon die Idee der Autobahn vorweg, in dem die Pässe notwendigerweise als Abstiege und Aufstiege oder Abfahrten und Auffahrten bestimmt sind. Als Wasser und Wetterscheide unterscheidet er sich in sich selbst und ist sich so seine eigene Wetterzone.
In kultureller Hinsicht ist ein Fluß und Gebirge allerdings nicht nur als Hinderlich anzusehen, denn die natürlich vorgegebene Unwegsamkeit ist ein ideales Mittel zur Begrenzung von Gemeinschaften und Staaten überhaupt. Da die wesentlichen Gemeinschaften Familien, Sippen, Gaue, Stämme und Völker sind, so ist der Rennsteig als Grenze seit über 1000 Jahren die Grenze der beiden deutschen Stämme Franken und Thüringer. Schon damals war der thüringer Rennsteig aber auch Staatsgrenze zwischen dem Herzogtum Franken und Herzogtum Sachsen – zu dem Thüringen gehörte, welche beide zum deutschen Königreich zählten. Wandert man auf dem Rennsteig entlang, so geben die vielen Grenzsteine Zeugnis von einer intensiven Nutzung der Gebirgskette als Staatsgrenze ab – was aber nicht verwunderlich ist, denn auch Flüsse spielen als natürlich geformte Staatsgrenze eine gern genutzte Rolle. Liegt nun Diesseits und Jenseits eines Rennsteiges oder Flusses ein und dasselbe Dorf oder Stadt, so können diese einer unfreiwilligen Aufteilung an zweier Staaten anheimfallen. Was 1945 zum Beispiel Frankfurt an der Oder passierte, geschah Jahrhunderte vorher schon Neustadt am Rennsteig, welches sich, abgesehen von der Reichseinigung 1871, erst 1920 wieder in einen einzigen Staate wiederfand. Die Flußläufe und Gebirgsketten lösen sich in ihrer Funktion als Staatsgrenze durch die Nutzung derselben als Markierungslinie für vielerlei Grenzpunkte auf, und bilden sodann eine Linie von Dreiländerecken – markiert durch Dreiherrensteine.
Der Rennsteigweg hat sich als Kulturgut notwendigerweise auch zu einer zivilisatorischen Rennsteigstraße entwickelt, der sich jedoch trotzdem als Wanderweg zur körperlichen Ertüchtigung und seelischen Naturgenuß, im Wege steht, wodurch es nun zu einen Konflikt um die Grenze des Weges kommt. So sind nun Straße und Weg gegenseitig ausweichend parallel angelegt und der Streit geht um den wahren Verlauf des Weges. Das Wesen des Rennsteigs ist es aber ein Weg für Alles zu sein, den man auch zur Autobahn (Mobile Transportmaschinen) hätte ausbauen können, da sich auf ihn nun schon Gasleitungen (Immobile Transportmaschinen) befinden. Die Grenze des Rennsteigweges ist daher keine doktrinär starre, auch nicht ein Kulturerbe, das nur Erbe ist weil es als Kultur bereits tot ist, sondern einer lebendigen Kultur angemessene Dynamische, die als Weg einer Kultur sich nicht als Grenze selber im Weg steht. Was der Rennsteig als Straße ein Mittel zum Zweck des Güterverkehrs ist, ist der Rennsteig als Wanderweg an sich selbst der Zweck und das Ziel des Wanderers, wenngleich das Wandern in dieser Form vielmehr selbst das Mittel ist, um in sich gekehrt das Ziel verfolgt, den eigenen Gedanken nachzugehen, erscheint der Rennsteig in seiner höchsten Gestalt als Denkmittel. Die Autobahnen aber, die in Erinnerung an einen separatistischen Flickenteppich aus Ministaaten zum Zweck ihrer ewigen Verbindung und Einigkeit errichtet wurden, sind die kulturellen Nachbauten oder zuhanden gemachten Werkzeuge, eines natürlich vorgefundenen, Einheit herstellenden, entdeckten Rennsteiges.

Sächsisches Thüringen - Fränkisches Thüringen

Die Naturalform Sachsens ist thüringisch, seine Sozialform sächsisch. Da um 1000 Thüringen zum Herzogtum Sachsen gehörte, eroberte Sachsen im Osten die sächsische Ostmark, dessen Herschergeschlecht der Wettiner nach 965 die Markgrafschaften Lausitz und Meißen besaßen. Der Kulturraum Ostsachsens ist von Thüringern geprägt – ihr Dialekt mitteldeutsch. Als dann 1237 die Wettiner noch zu Landgrafen von Thüringen aufstiegen, wurden fast alle Thüringer Staaten sächsisch.

Die fränkische Grafschaft Henneberg, zu welcher auch ein kleiner Thüringer Teil – Ilmenau – zählte, existierte in der ersten Hälfte des zweiten Jahrtausends, bis es 1583 Aufgrund des Kahlaer Vertrages die ernestinischen Wettiner erbten. Dieses fränkische Gebiet weilte seit dem unter Sächsischer Herrschaft, und wurde folglich als thüriningisch betitelt.

Seit 1826 ist das sächsische Franken zwischen Sachsen Meiningen und Sachsen Coburg aufgeteilt. Interessant ist nun die Aufstellung Sachsen Meiningens im Deutschen Kriege 1866 auf Seiten des Österreichisch angeführten Südens, während sich die Thüringer Sachsen Staaten mit Preußen verbündeten oder Neutral verhielten. Das Sachsen Coburg sich anders als Meinigen verhielt, mag dem Umstand zu verdanken, daß dieses mit Sachsen Coburg in Personalunion geeint, weniger unabhängig reagieren konnte. Erst nach der Umwandlung zur Republik konnte sich dieses fränkische Land zu einen Anschluß an Bayern entschließen, da sich in jenen Staat Bayern die meisten Gebiete Frankens befanden. Im fränkischen Freistaat Sachsen Meinigen wurde diese Anschlußoption vielfach diskutiert, aber man entschloß sich 1920 dann doch gegen Gewährung von Sonderrechten einer Republik Thüringen beizutreten. In der DDR lebte das fränkische Meiningen nochmalig als Bezirk Suhl auf.

Sonntag, 3. August 2014

Die Welt als Sensor

Von Decartes lernten wir das Ich als letzte wahre Instanz kennen. Diese einzig wahre Realität wurde im deutschen Idealismus als Widerspruch in sich entschlüsselt, denn dies Ich als Kernbegriff des Geistes tut sich in jedem Augenblick als Objekt voraussetzen und durch sich als Subjekt anzuschauen. In dieser absoluten Trennung in sich erkennt das Ich, wie Subjekt und Objekt in ihrem Unterschiede stets vollkommen identisch sind. Um uns diesen Prozeß auch technisch vorstellbar zu machen, machen wir uns das Wesen der stetigen Selbstreflexion klar, daher wie man sich rundweg selbst beobachtet und prüft. Wir haben es daher mit einen Sensor oder Schalter zu tun, welcher nach einer Messung dieses Ich neu durch eine Maschine beschreibt.  Da Ich aber ohne Maschine ist sondern nur als Sensor existiert, mißt  das Ich als Sensor das Ich als Objekt. Wenn dies Ich als Sensor und gemessenes Objekt das Selbe ist, dann hat sich das Ich als Sensor immer nur selbst vermessen und neu beschrieben. Der Geist als Ich ist somit ein sich selbst messender Sensor. Durch seine geistige und immaterielle Natur bedarf es keiner Maschine oder materieller Datenträger, sondern das Ich mißt seine eigenen Gedanken um hierauf durch Denken zu reagieren, und einen neuen Gedanken entstehen zu lassen. Neben der beständigen Selbstbeobachtung mißt es einen objektiven Begriff als Gegenstand, und reagiert durch die Realisation des subjektiven Begriffs als Gedanken an sich. Konform mit der Hegelschen Philosophie gehend, schlägt sich die Dreifaltigkeit des Geistes - die Einheit von Subjekt und Objekt - technisch als Einheit von Sensor und Sensor-Objekt nieder.  Ein Subjekt als Sensor zu verstehen nimmt ihn nicht seinen Charakter als Willenssubjekt, zumal wir die Sensibilität auch als Handelnden verstehen müssen - in etwa der Messung eines Gedankens, auf welchen der Objektive Gegenstandsbegriff durch Arbeit erzeugt wird. Das Ich ist somit im technischen Sinne ein Sich selbstmessender Sensor - der nichts anderes außer sich selbst vermessendes Wesen - unendliche Allgemeinheit aller Begriffe und in ihnen befindlichen Gedanken. In wie weit jedem Lebewesen solch ein Ich zukommt ist nicht absolut klar, doch die allgemeine Gesamtheit würde man traditionell Gott nennen.

"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen."
Interview im P.M. Magazin (Mai 2007 Prof. Dr. Hans-Peter Dürr  (* 7. Oktober 1929 in Stuttgart; † 18. Mai 2014 in München)): Am Anfang war der Quantengeist
Die nächste Form des Daseins auf dieser Welt ist ein ebensolches Nichts wie das Ich, doch hier ganz im Unterschied zu diesem nicht sich Selbst vermessender Sensor, sondern ein Anderes messender Sensor. Wir haben es hier mit einen Nichts als Sensor zu tun, welcher stets nur die anderen Nichtse mißt, und hierauf durch eine Wirkung auf weitere Nichts reagiert. Dieses Nichts tut an ihm selber nichts, weiß nichts von sich und ist in dieser Form mehr ein Signaltransportmittel. Der ehemalige Direktor am Max Planck Institut Prof. Dr. Hans-Peter Dürr  (* 7. Oktober 1929 in Stuttgart; † 18. Mai 2014 in München) benennt diese Sensor-Nichtse als Wirks oder Passierchen, und betont das hier nur die Beziehung der Wirks aufeinander zu dem makroskopischen Effekt der Materieerscheinung sorgt. Die Wirks - ich würde sie Sensibelchen nennen - reagieren auf Andere und wirken auf andere Sensibelchen. Eine besondere Eigenschaft der Sensibelchen ist die Superposition des Erscheinenden Elementarteilchens. Es ist ein Raum-Zeit-Wolke aus Nichts, in welchen ein kausaler Naturprozeß in allen Stadien übereinandergelagert und zusammengebündelt vorliegt. Unterhalb der Planck-Maße sind sie unsichtbar, aber sind im größeren Maßstab durch eine Messung - welche wie ein eingebrachter Schalter wirkt - sichtbar zu machen. Bewegt sich ein Sensibelchen als Welle durch einen Doppelspalt, dann ist der kausale Naturprozeß aus dem scheinbaren Überlagerungszustand nur durch einen Schalter - in Form einer Meßaperatur - als Teilchen herzustellen.
Das Universum ist ein Sensibelchen für sich, aber unterteilt sich darin in alle weiteren Sensibelchen, welche sich in allen Größen und Formen auseinanderdividieren, um sich zu messen und zu wirken. Nur durch diesen Kontakt kommt überhaupt die Manifestation eines Naturprozesses zustande, ohne diesen lebt die Katze im Überlagerungszustand und der Mond alleine ist verschwunden. Auch verschränkte Teilchen sind in Wahrheit ein Sensibelchen, wie auch Neutronen im Atomkern dahingehend verbunden sind, um innerhalb des Gesetzes des Halbwertszeit bestimmte Neutronen radioaktiv zerfallen zu lassen.
Die Sensibelchen messen die Grundkräfte, und wirken hierdurch mit ihren Grundkräften. Da sie selber Nichts sind, sind sie darin unformbar und unveränderlich. Am Spalt oder Doppelspalt kommunizieren die Sensibelchen dergestalt mit sich untereinander, in dem jedes Teilchen sich einzeln an einen, mit den anderen Teilchen abgestimmten, Platz begibt. Dies ist als interferieren mit sich selbst definiert.

Der einfachste Naturgedanke der absoluten Idee - dem Subjekt-Objekt aufhebenden ICH - ist der Punkt. Dies abstrakteste Naturobjekt gebiert im ersten Nebeneinander die Länge, und das Nebeneinander der Strecke die Fläche. Das Nebeneinander der Fläche erschafft den Raum, und dessen Nacheinander die Zeit. An sich ist der Punkt ohne Begrenzungen versehen, somit als Punkt allein das Universum überhaupt und der allumfassende Naturgedanke in abstraktester Form. Innerhalb der Raumzeit ist der Ort der konkrete Raumzeit-Punkt, welcher sich bei genauerer Betrachtung als eindimensionaler String erweißt, dessen verschiedene Schwingungsfrequenzen die Elementarsensibelchen -wirks -teilchen erschaffen.

Am Anfang war das Subjekt, und das Subjekt ist im technischen Sinne ein Sensor. Da dieser Sensor das alleinige Objekt der Welt war, vermaß der Sensor nur sich selbst als Objekt - genau wie es der Gott und Geistbegriff der Idealistischen Philosophie verlangt. Das Subjekt als Sensor ist sich darin nur selbst beobachtend und selbsterkennend - der Geist ist im Grunde immer nur Selbst erkennend und anschauend - und als Sensor ist er nur sich selbst sensibel. Um nun das Wirken der von Dürr ins Gespräch gebrachten Wirks / Sensibelchen zu verstehen, lohnt ein Blick auf die Grundidee hinter dem Superpositionsprinzip. Ein Radioaktiver Atomkern und ein Elektron am Doppelspalt sind als Naturprozeß in allen Prozeßstadien vorhanden. Dem Dekohärenzprinzip folgend, würde der Radioaktive Atomkern in einer abgeschlossenen Katzenkiste zugleich Zerfallen und Nichtzerfallen sein, und das Elektron ist ohne Meßprozeß als Welle in beiden Spalten zu finden. Der Naturprozeß an sich ist also schon das Wirks / Sensibelchen, nur ist er immer zunächst in Superposition, in welchen der Prozeß eingefroren und überlagert ist. Da Naturprozesse und Maschinen immer einen Schalter zur Aktivierung benötigen, sind auch quantenmechanische Superpositionen nur durch den aktivierenden Einfluß eines Auslösers zu Zerstören, wobei der Naturprozeß nun zur Realität erwacht. Nun erst dank eines externen Auslösers, ist der Atomkern zerfallen oder noch nicht, oder das Elektron wird in einem der zwei Spalten gemessen. Da nun aber die Auslöser der Naturprozesse selber Naturprozesse sind, beeinflussen, steuern, und schalten oder aktivieren sich alle Naturprozesse gegenseitig. Diese Naturprozesse sind die Wirks. Dürr wies in seinen Vorträgen immer wieder auf die Prozeßartigkeit der Wirks hin, welche in ihrem Zusammenspiel erst ihre - für uns gewohnte - Dinghaftigkeit erhalten. Das Wirks ist als Subjekt ein einfacher Sensor, der allerdings nicht wie der Geist sich selbst als Objekt vermißt, sondern ausschließlich andere Sensoren/Sensibelchen/Subjekte als meßbare Objekte. Durch eines jeden gegenseitigen Meßprozeß kollabieren die Superpositionen, und es ensteht ein jeweiliger neuer Naturzustand mit einer bestimmten Energie an bestimmtem Ort in Raum und Zeit. Die Sensibilität der Wirks gerät unterhalb der Planck-Skala an seine Grenzen, wobei weder etwas gemessen noch bewirkt werden kann.

Da der Geist nur sich selbst betrachtet, ist er der reine, sich als Objekt vermessender, Sensor. Dieser Sensor mißt und erkennt in sich einen Sensor, welcher fremde Sensoren mißt, da er sich selbst während des Meßvorganges nicht bemerkte. Diese, nur fremde Sensoren vermessene Senoren - sich nur auf Andere beziehen - besitzen zudem die Grundlegende Eigenschaft, das sie nur im Meßprozeß entstehen. Der unendliche und ewige Geist ist die Superposition aller erdenklichen Prozesse, bzw. die einzige Welle an sich. Erst durch den, an sich selbst vollbrachten Meßprozeß kollabiert diese Welle, und das System dekohäriert an diesem Punkt zu einen, hierdurch erschaffenen, Teilchen das wir Wirks nennen. Durch das Messen entsteht erst der Schalter wie in der Quantenphysik, durch welchen die Superposition zu einem Teilchencharakter kollabiert. Es wird durch diesen Prozeß die Natur erschaffen, und diese Natur sind die Wirks, welche ebenso die Eigenschaft vom Geist erben, bei Meß- oder Schalt-Kontakt zu kollabieren und die für uns gewohnte Materie zu erschaffen. Wie der Geist die Superposition der Wirks ist, sind die Wirks/Wellen die Superpositionen der Materie.

Die Vorgänge in der Natur beeinflussen unmittelbar, bzw. synchron den Geist, in dem jeder Naturprozeß zugleich Schalter und Meßwerkzeug des Geistes ist, und somit ihn - den absoluten Geist - abermals an sich zum Dekohärieren bringt. Wirks und Materie waren die Gedanken des Geistes, die nun den Geist individuell zu jeden Naturprozeß manifestieren. Jeder individuelle Geist wird in einen Naturprozeß geboren und stirbt mit dessen Ende. Die Entwicklung des Lebens erzeugt weitaus beständigere Naturprozesse, welche auf der Erde in den komplexesten Gehirnen der Primaten zunächst zum Höhepunkt gelangen.
Da die Wahrheit aus der Gleichheit von Gedanke und Gegenstand besteht, erklärt sich die von Karl Gustav Jung entdeckte Synchronizität als absolute Gleichheit von Natur und Geist im Allgemeinen, von Freiheitsgeist und Weltpolitik im Hegelschen Begriff der List der Vernunft und der Gleichheit von bewußten Erleben (Qualia) und neuronalen Zustand im Besonderen. Darum muß sich zu jeden Materiellen Naturprozeß der Geist individualisieren, bzw. sind Naturprozesse die Schalter/Messungen zur Dekohärenz des absoluten Geistes, welcher sich für Naturprozesse, Leben und komplexe Gehirne als individuelle Geister und Bewußtseine manifestiert.


Samstag, 1. März 2014

Gegen das Böse

Vielfach hörte man die Jungen den Alten die bekannte Frage stellen, warum diese denn damals in der Zeit des Dritten Reiches, nichts unternommen hätten. Dieses so offenbare Unrecht müßte doch von normalen Menschen  erkannt und bekämpft worden sein. Wieso, wenn man der Unmenschlichkeit und Amoralität begegnet, tat man dagegen nichts,  und antwortete stattdessen auf laute Sieg rufe mit einen ebenso lauten Heil. Viele Generationen fanden auf diese Fragen keine vernünftige Antwort, und maßten sich hierdurch an, die Kriegsgeneration zu barbarischen Unrechtsmenschen abzuqualifizieren.


Das eine solche Sichtweise zu einseitig ist, denn keinesfalls kann eine Bevölkerungsgruppe an sich total Böse sein - Selbst Kriminelle haben das Bedürfnis ihre Familie zu ernähren - Salafisten wollen ihren Gott gefallen und seine Gebote tun - so können auch die Deutschen zwischen 33 bis 45 ebensowenig boshaft sein, wie das Russische Volk in Form der Sowjetunion von 1917 bis 1991.


Auch heute ist die westliche Welt nicht im Bösen oder der Moralitätsabwesenheit zu verorten, sondern es ist vom Willen des Guten bei allen Bürgern auszugehen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Rassengleichheit oder Rassennichtexistenz und Ablehnung der Abwertung von Rassen (Rassismus) oder Völkern (Chauvinismus). Beiherspielt die Gleichheit sexueller Verhaltensweisen, bzw. der Kampf gegen Homophobie - wobei zu allen Phänomenen, das jeweilige Böse - Rassismus, Homophobie - auch mit rigorosen Sprachvorschriften einhergeht. Insgesamt ist die westliche Ideologie im Geiste der Antidiskriminierung und Diskriminierung von Diskriminierern geprägt - ausgenommen die Arbeitsleistung, in Form von fehlerfreien Schuften, von mittellosen Arbeitern in Kapitalgesellschaften.


Als Systemkritiker wissen wir Liebe als Diskriminierung, und Nichtdiskriminierung als Gleichgültigkeit definiert. Da die Gleich-Gültigkeit aber alle Menschen im Westen als Austauschbare Mittel des Kapitals definiert, ergibt sich aus dieser Inflationierung der Arbeiter eine Wertminderung, bzw. Senkung des allgemeinen Durchschnittlohns. Ebenso wissen wir die imperiale Herrschaft der Hochfinanz als gegen alle  Völker und deren Selbstzweckartigkeit gerichtet.
Seit sich der russische Präsident Putin als Gegner der globalen Geldherrschaft erweist, werden die westlichen Medien seit einem Kinderschutzgesetz gegen homosexuelle Propaganda nicht müde, Russland als Hort der Homophobie anzuprangern. Während treue US Vasallenstaaten wie Katar oder Saudi-Arabien bei Homosexualität drakonische Strafen bereit halten, sind systemtreue Bürger im Westen maßlos aufgehetzt, schon bald mit Panzern die homophoben Untermenschen in Russland platt zuwalzen. Leider bemerken sie nicht, wie sehr sie sich der Nationalsozialistischen Gedankengängen gleichen, in welcher Untermenschen als amoralische Zerstörer mit primitiver Begierde und Gemeinheit definierten.
Der Untermensch von Heute ist Rassist und Homophober, wobei die Systempresse hierunter ganz bewußt auch Überfremdungsgegner und Familienaktivisten zählt. Die Opfer dieser Propaganda sehen sodann in Putin einen “Machthaber” statt Präsidenten, Russland als Diktatur, und neiden den erfolgreichen Ablauf der Olympischen Spiele. Auch verkraften die größten EU-Demokraten nicht das Votum der Schweizer gegen ungezügelte Einwanderung. Hass-Parolen gegen Gegner des westlichen Imperialismus werden immer öfter und zügelloser geäußert - die gutesten Gutmenschen dürfen nun auch mal endlich auf fremde Völker herumhacken.
Der EU-Wahn als Mißachtung der Völker gipfelte in der Forderung nach den Europäischen Staaten von Europa. Ungefragt wird von einen allgemeinen Willen der Selbstabschaffung fremder Völker ausgegangen, sei dies durch Integration in das EU-Imperium oder durch Destrukturierung durch Masseneinwanderung. Irgendwann werden von der EU Integrationsunwillige Völker militärisch gemaßregelt - Propagandistisch unterstützt als Einsatz gegen Chauvinismus und Europhobie.
So wie Überfremdungskritiker per se keine Rassisten sind, sind auch Juden, weil den Reichtum nicht für sich, sondern für Jahwe zu Füßen legend, in ihrer Gesamtheit keine Geldgierigen. Da wir aber immer auch Rassisten unter Überfremdungskritikern finden - genau so wie man nur einen kleinen Anteil der Juden in der Finanzbranche antrifft - sehen die jeweiligen Gegner stets ihr amoralisches Feindbild gewahrt.
Der Rassist von Einst sah sich als Gutmensch, in dem er unterentwickelte Rassen und Völker als Herrschervolk Vernunft und Bildung lehrte, Der Homosexuellenhasser sah sich als Gutmensch dem Schutz der Mann-Frau-Familie  verpflichtet, und der Antisemit als Gutmensch war der vermeintlichen zügellosen Geldgier der Juden entgegengetreten. Die heutigen Soll-Linken sind längst von kulturpluralistischen Unterstützern nationaler Bewegungen zu chauvinistischen Weltbelehrern mutiert.


Die Nazis des Deutschen Kaiserreiches waren die Sozialdemokraten, die Nazis der Sozialdemokraten ab 1919 die Monarchisten. Die Nazis und Bürgerschrecks der BRD waren die “68” Studentenbewegung, mit ihren Organisationen SDS und Waffen SDS (RAF). Sowohl die Sozialdemokraten und 68er wurden in ihrer Machtsphase 1919 und 1998 von den Geldoligarchen des Westens gekauft und umfunktioniert.


Die einzigen tatsächlich, sich selbst als Böse definierenden Gemeinschaften, sind Jugendliche - als gegen die nicht angemessene vorhandene Welt sich verhaltende. Ihre Ideale und Einbildungen führen auch zur Gegendefinition zur Erwachsenenwelt, wodurch diese sich erst recht als Opposition zu den erwachsenen Guten als dezidierte Böse geben. So zeigt sich der Westen in der Literatur von Star Wars als umgekehrter Dauerjugendlicher, welcher sich im Bild des, gegen das ausdrückliche Böse bekämpfenden, Guten, der vernünftigen Vorstellung einer multimoralischen Welt verweigert. (Calvinistisches Prinzip der Auserwähltheit und Nichtauserwähltheit - Kopie des Jahweismus)


Die erbittert geführten Kriege werden somit nicht von unvernünftigen Egoisten geführt, sondern jede Partei sieht sich im moralischen Glanzlicht, im welchen von der unbelehrbaren Unvernunft des Gegners ausgegangen wird. So erklärt sich der Zweite Weltkrieg als Konflikt verschiedener Moral-Maßstäbe, zwischen dem kapitalistischen Westen - das Imperium der Hochfinanz, dem Sowjetisch-Kommunistischen Osten, dem Imperium des Staatskapitalisten, und der vom Deutschen Reich angeführten National-Sozialistischen Arbeiterstaaten. (Das westliche Imperium mit der Nordamerikanischen Union als Führungsmacht kann in diesem Kontext noch nicht als Prinzip des Antirassismus angesehen werden. Obwohl die Menschengleichheit in der Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg als moralische Legitimation zur Bekämpfung des Deutschen Reiches unter Adolf Hitler eine ständige Rolle spielt, beweist die eigene Behandlung der schwarzen Bevölkerung, und der hierdurch nötige Aufstand unter Martin Luther King, eine antirassistische Haltung während des Krieges als haltlos.)

Den westlichen Imperialisten ist nicht bekannt, daß gegenseitige Anerkennung der Staaten eine unvoreingenommene Haltung gegenüber der jeweiligen Staats- und Regierungsform, bzw. Respekt der jeweiligen Gesetzgebung bedingt. Ebenso ist der globalen Geldoligarchie unbekannt, das nur dann Völker geachtet sind, wenn man ihnen die Selbsterhaltung durch Bevorzugung ihrer Selbst zugesteht. Der Imperialismus definiert sich somit alleine durch Nichtachtung des primären Diskriminierungsrechtes aller Ethnien. Eine besondere Eigentümlichkeit heutiger imperialistischer Kriege ist ihre Durchführung ohne Waffengewalt. Stattdessen setzt die Geldoligarchie auf die Einflußnahme durch Nichtregierungsorganisationen, wie bei den damaligen Farbrevolutionen, die arabischen Frühlinge, und wie jetzt in der Ukraine geschehen. Da Frieden sich aus der Anerkennung fremder Staats- und Regierungssysteme definiert, ist die subtile Beeinflussung zur Schaffung von Wunschverfassungen und Wunschregierungen als fortgesetzte Kriegsaktionen ohne den Umweg eines Waffeneinsatzes zu werten.