Sonntag, 7. Dezember 2014

Polizeilicher Militärschlag

20. März 2011 Im Erbstaat (Dynastie) werden Stellungen der Bürger bis zum Staatsoberhaupt im Gegensatz zum Freistaat (Republik) ererbt und nicht erworben. Darum wird der Freistaat auch als Erwerbsstaat bezeichnet, welche in ihrer Vollkommenheit in der Globalisierung danach streben sich gegenseitig zum Endzweck der einen Globalrepublik zu erwerben. In diesen demokratischen Erwerbsstaat ist alles für jeden auf dem Markt handelbar – Staatssouveränität und das Recht zum Kriege wird unterdrückt. Statt verschiedener Staaten gibt es nur noch Polizisten und Verbrecher, und anstatt Kriege gibt es den Weltfrieden in Form des permanenten Polizeieinsatzes gegen den Krieg, der wie im Falle Libyens, als Militärschlag verharmlost und verniedlicht ist. Darinnen ist der Gegner nicht ein kriegsrechtlicher Feind, sondern Verbrecher als Diktator oder Terrorist. Libyen ist selbst ein von Kolonialmächten erzeugter Kunststaat, in welchen verschiedene Völker sich ungewollt ertragen müssen. Politisch organisiert als Stämme, sind jene in Libyen die eigentlichen Parteien, von denen seit 1969 der Stamm Qaddadfa unter seinen Stammesoberhaupt Gaddafi regiert. In dem aktuellen Stammeskrieg in Libyen werden die aufständigen Stämme wie in einen Miniglobalstaat selbstredend als Verbrecher und Terroristen betitelt, und Oberst Gaddafi ist ebenso wie der westliche Globalstaat genötigt beständige Polizeieinsätze gegen den Krieg im Inneren zu führen. In „Systematische Miniaturen“ von Reinhold Oberlercher befindet sich in §32 die These, Staatsformen in Dynastie (Erbstaat) und Republik (Freistaat) zu unterscheiden. In §34 wird die Republik als Erwerbsstaat definiert, welche sich voll ausgebildet, gegenseitig erwerbend zur Globalrepublik ausweitet, und das System der Staaten überhaupt zu Gunsten eines globalen Einheitsstaates als demokratische Republik abschafft. Denkt man jetzt an das herausragende Beispiel der Habsburger, usw. , dann stellen wir auch bei Erbstaaten die Tendenz einer gegenseitigen Vererbung zur globalen Dynastie fest. Beide Staatsformen, sowohl die Republik, als auch die Dynastie treten die Freiheitsrechte der Völker mit Füßen, in dem sie deren Staatsgewalten, Staatsvölker oder Staatsgebiete erwerben oder erben. Dies ist kein Unterschied zur Privatwirtschaft, wo Bürger Mittellos ohne Boden oder Produktionsmitteleigentum wirtschaften müssen. Ist aber die germanische Gesellschaftsform durch das Prinzip der Unveräußerlichkeit der Faktorenrechte - Arbeitsmittel, Immobilie und Arbeitskraft - herzustellen, so gilt diese Unveräußerbarkeit ebenso für die Freiheit der Völker. Auch der Staat als bloßer Besitz (Republik) oder echtes Recht und Eigentum einer Dynastie bedarf einer Verfassung, in welcher die Unveräußerlichkeit des Staates selbst festgeschrieben ist. So wie wir in der bürgerlichen Gesellschaft die Freiheit durch Unveräußerbarkeit der grundlegenden Produktionsfaktoren schützen, da Produktionsmittel, Arbeitskraft und Boden erworben und an Fremdfamilien vererbt werden können, schützen wir nun den Staat selbst vor Fremderwerb und Fremderbe. Ein Fremdvölkerrechte erwerbender oder erbender Staat ist damit das Antiimperium, bzw. der Faktorenrechteverknapper, Kapitalistenäquivalent und Staatsnation – sein Gegenteil; der Nationalstaat. Im gegenseitigen Gesamtprozeß der Anerkennung fremden Eigentums der Völker, ist der allgemein Anerkannte Nationalstaat das Reich. Er ist zudem weder Vielvölkerstaat (Viele Völker in einem Staat), noch Separatstaat (Viele Staaten in einem Volk). Dem inalienablen Staat ist die Form, als Republik oder Dynastie, gleichgültig, solange durch seinen Begriff der Ererb oder Erwerb fremder oder eigener Staatsfaktoren unterbunden und aufgehoben ist. Das Republiken und Dynastien mangels Grenzen zum Imperialismus neigen, beweisen Imperialerbstaaten, die per Begriff eine Familie, Sippe (Stadtstaat), Gau, Stamm oder Volk zur Herrschaftsgemeinschaft über fremde Gemeinschaften bestimmen, und in Imperialfreistaaten die Herrschaft unter mehreren Familien, Sippen, Gauen, Stämmen oder Völkern demokratisch geteilt ist. Nur der inalienable Staat ist Identität von Gemeinschaft und politischer Wille – das Volk als Person. Für diesen wahren Begriff der Volksherrschaft kann dann die Regierungsform variieren. Ob nun der Beste (Monarchie), die Besten (Aristokratie) oder die Durchschnittlichen (Demokratie) regieren spielt hierfür keine Rolle.

Deutschland 3D +1

1.W-O 2.N-S 3.Berg-Tal 4.Diesseits-Jenseits Über die Abspaltungen und Teilungen Deutschlands wird meistens im Bereich zwischen 1949 bis 1990 berichtet. W-O Die erste dokumentierte wesentliche Teilung Deutschlands erfolgte durch die Ausdehnung des Römischen Imperiums bis zur Rheingrenze, bzw. bis zur Rhein – Donaulinie. Die Germanen westlich des Rheins und südlich der Donau gerieten, durch den gallischen Krieg Cesars 50 vChr. unter die römische Herrschaft. Bevor sich die Deutschen 490 dieser Fremdherrschaft entledigen konnten wurden unzählige Kriege geführt, gerade zwischen 16vChr. bis 16nChr, in welchen das Ziel der Römer, die Eroberung Germaniens bis zur Elbe, 9nChr. scheiterte. Religiöse, Politische und Kulturelle Unterschiede machten die Psychologie unserer Vorfahren beiderseits der Grenzflüsse und Limeszäune aus, an dessen Grenzbefestigungsstützpunkten, aus militärischen Kastellen viele heutige Städte aus dem Grenzüberschreitenden Warenhandel hervorgingen. Das Römerimperium ward dennoch nicht vernichtet, sondern, in dem Maße, wie es von Germanen besetzt wurde, gleichzeitig erhalten, wie es noch von integrierten Germanen im Römischen Heer verteidigt wurde. Nach den erfolgreichen Wanderungsfeldzügen gegen das Weströmische Reich, so heißt es, seien die Gebiete östlich der Elbe fast menschenleer gewesen, und durch Slawen neu besiedelt worden. Da es sich bei Slawenbegriff um ein emotional aufgeladenen Kampfterminus des 19. Jahrhunderts handelt, und zum Beispiel waschechte Tschechen, Polen, Sorben oder Russen äußerlich nicht von Deutschen, Schweden und Engländern zu unterscheiden sind, können wir diese den Ostgermanen zuordnen. Zur Hebung der Kampfmoral wurde zwar im Dritten Reich von Rassefanatikern ein slawischer Untermensch beschrieben, aber innerhalb der echten Slawen nur genetische Arier gefunden. Ob diese ihre Sprache veränderten, oder tatsächlich eine Sprache eines echten Slawenvolkes übernahmen wissen wir nicht, jedoch das die Wenden traditionell als Wandalen tituliert, also der ein und derselbe in der Heimat verbliebene Germanenstamm sind. Im 10.Jahrhundert haben sich die deutschen Stämme der Friesen, Sachsen, Thüringer, Schwaben, Alemannen und Bayern nicht von einen schwachen Ostfränkischen Stammesimperium getrennt, sondern haben sich zu einen deutschen Königreich zusammengeschlossen, welches nun aber den Stamm der Wenden östlich der Elbe nicht mit einschloß. Die Wenden sind zu dieser Zeit ein autonomer deutscher Stammesstaat ohne Zugehörigkeit zum deutschen Königreich, der sich wirtschaftlich und vor allem religiös vom westlichen Königsdeutschland unterschieden. Auch sind die Wenden damals nicht von den Franken zum Christentum gezwungen worden, stattdessen blieben diese ihren heidnischen Glauben treu. Fast ein halbes Jahrtausend der Trennung erforderten ebenso ein halbes Jahrtausend zum Zusammenwachsen, dessen Prozeß wir Ostkolonisation nennen. Eine kürzere Teilungszeit Deutschlands betraf die 40 Jahre nach der Besetzung des Deutschen Reiches. Die ethnische Säuberung Ostdeutschland ließ Vertriebene und Flüchtlinge im Großteil aus Furcht vor dem kommunistischen System sich im besetzten Westteil niederlassen, wodurch der privatkapitalistisch geprägte Nachfolger eines römisch besetzten Germanengebietes über billige Arbeitskräfte verfügen konnte. Zur Senkung des Arbeitskraftwertes waren der BRD später auch die DDR Flüchtlinge der staatskapitalistischen (Produktionsmittel in Staatseigentum) Zone willkommen, welche aber nach dem Bau der Mauer versiegten, und man sich zur Lohnkostensenkung durch erhöhte Arbeitsplatznachfrage nach Gastarbeitern aus dem Ausland umsah. Im gleichen Maße wie der amerikanische Individualismus (Austauschbarkeit der Gemeinschaften) das Selbstbewußtsein begründet oder unbegründet in der Westzone steigerte, sank er in der Ostzone begründet oder unbegründet durch sowjetischen Kollektivismus (Austauschbarkeit der Individuen). Beide Geistesvorstellungen verfehlen den, als Militarismus bezeichneten, und von Nachum Goldmann [Der Geist des Militarismus; Stuttgart, Berlin: Deutsche Verlagsanstalt, 1915] gelobten, deutschen Geist der Identität von Individuum und Gemeinschaft, bzw. Kameradschaft und Volksliebe. Da die Arbeitskraft selbst als das höchste Produkt des menschlichen Geistes angesehen werden darf, und wir aus der Geschichte Geburtensteigerungen in goldenen Zeitaltern und Bevölkerungsrückgänge während katastrophaler Verhältnisse (Pest 1348, 30jähriger Krieg) kennen, so ist nach dem Beitritt der DDR an die GroßBRD eine demographische Katastrophe in Mitteldeutschland eingetreten, gegen diesen Trend es mehrere hundert Jahre zur Regeneration bedürfen. N-S Abgesehen von genetischen Unterschieden besteht eine wesentlichere Teilung Deutschlands zwischen Norden und Süden, vor allem im Bereich der Kultur. Zum einen begann die, von Grimm beschriebene Lautverschiebung im Süden, und endete durch die Bereitstellung einer allgemeinen Schriftsprache. Es teilt sich Deutschland darin in Hochdeutsche, Mitteldeutsche und Niederdeutsche Sprachzonen, welche sich zudem in der Ostkolonisation ausdehnten und auch durch anderweitige Bevölkerungsbewegungen innerhalb Deutschlands erhielt. Die nächste Teilung besteht zwischen dem katholischen Süden und dem protestantischen Norden, welcher übrigens kein Grund zum Dreißigjährigen Krieg gab, da das katholische Reich auch vom katholischen Frankreich im Verbund mit protestantischen Landesfürsten bekämpft wurde. Allerdings ist die Personalunion von Brandenburg und Preußen durch ein katholisches Polen getrennt, was den Antrieb territorialen Entfaltung des protestantischen Preußens bis zur Großmacht begünstigte. Nach dem Wiener Kongreß wird der protestantische Norden von Preußen und der katholische Süden von der Österreichischen Habsburgmonarchie dominiert, und man diskutiert 1848 ob ein künftiges Deutsches Reich als Großdeutschland (Schwarz, Rot, Gold) von Österreich oder als Kleindeutsches Reich (Schwarz, Weiß, Rot) durch Preußen ohne Österreich gebildet werden soll. Diese Frage wurde 1866 mit den Sieg Preußens über Österreich mit der Kleindeutschen Lösung beantwortet, und 1871 in Versailles realisiert. Das protestantische Deutsche Kaiserreich erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung trotz weniger Kolonien, welche übrigens mehr Finanzmittel verschlangen als hergaben. Zudem konnten die Europäischen Mächte von nun an nicht mehr mit Deutschen Länder nach belieben umspringen, und Kleindeutschland wurde Feind Nr.1 der globalen Kolonialmächte, auch wenn diese mit den Hohenzollern familiär verwandt waren. Im Weltkrieg kämpften Kleindeutschland und Österreich – Ungarn vereint und strebten nach der Niederlage und dem Zerfall der Habsburgmonarchie eine Vereinigung an, welche aber durch die Sieger in den Pariser Vorortverträgen verboten wurde. Berg – Tal Mit dem Anschluß des ehemaligen Österreichischen Kernlandes Ostmark an das Deutsche Reich wurde die 1848 Idee des Großdeutschen Reiches realisiert. Im 13 Jahrhundert führte eine technische Neuerung zur wachsenden Bedeutung des Gotthardpasses über die Alpen. Das Reich schenkte diesen wichtigen Gebiet Autonomierechte in Form der Reichsunmittelbarkeit, bzw. war jenes Gebiet von Uri und Schwyz nicht Landesfürsten sondern direkt dem deutschen König und römischen Kaiser unterstellt. Der Begriff des Totalitarismus ist, wenn eine Partei, also ein Teil sich für das Ganze (Volkspartei) erklärt, und die linken und rechten Extremitäten bekämpft. Für die Territorialpartei der Habsburger war das Reich nur Mittel zur Mehrung der Hausmacht, und die Reichsunmittelbarkeit der Schweizer Urkantone ein Dorn im Auge. Der Freiheitskampf der Schweizer wurde dadurch gegen Landesfürsten und Habsburger, aber hierdurch sogleich auch gegen das Reich geführt, und 1648 mit dem Reichsaustritt gewonnen. Eine ähnliche Lage bietet sich in Taldeutschland, wo das niederländische Erbland der katholischen Habsburger von der spanischen Habsburglinie beherrscht wurde. Die Spanier hatten gerade erfolgreich den Islam aus dem ehemaligen Westgotenreich gejagt, und verfolgten als Katholiken die protestantischen Niederländer. Die totalitäre Verquickung von Habsburg und Reich, führte die Niederländer 1648 zur Loslösung vom Reich. Als Seemacht haben die Niederländer das Burenland Südafrika besiedelt und den Briten auf dem Weltmeeren Paroli geboten. Die Flamen und die galloromanischen Wallonen spalteten sich 1830 von den Vereinigten Niederlanden aus religiösen Beweggründen ab, da dieser Teil durch die spanische Herrschaft katholisch geprägt war. Dieses Belgien ist nun wiederum durch seine verschiedenen Volksgruppen instabil, gerade verstärkt durch den Verlust religiöser Bedeutung. Diesseits – Jenseits Das Westfrankenreich, so wie Frankreich bis zur Gallischen Rebellion (Französische Revolution) heißen müßte, beinhaltet im Nordosten fränkische Siedlungsgebiete, welche sich kontinuierlich in die gallische Kultur assimilierten. Die romanisierten Gallier wurden bis dato in den Westfränkischen Staat integriert. Daneben haben die gallischen Westfranken Burgund erobert und teilweise assimiliert, sowie Elsaß und Lothringen bis zum Rhein besetzt, was aber 1871 und 1940 wieder rückgängig gemacht werden konnte. Um 1000 hatten das Königreich Burgund und das langobardische (Lombardische) Königreich Italien den Deutschen König als heiligen römischen Kaiser anerkannt. Über Piraten ist in letzter Zeit viel geredet worden, doch muß hier auch an die Deutschen Piraten erinnert werden. Jene haben irgendwann nicht bloß die Nordsee und die römisch - britische Küste unsicher gemacht, sondern auf den britischen Inseln gesiedelt. Jene Angelsachsen sind nun abermals von skandinavischen Piraten, die wir Wikinger nennen, heimgesucht worden, und wurden von dessen Danelag auf ein kleines Gebiet um Westsachsen (Wessex) zurückgedrängt. Nach der Zurückeroberung erfolgte nun 1066 eine Unterwerfung Englands durch französischsprachige Normannen aus der Normandie, woraus sich das Englische als Befehlstönende Mischung aus Deutsch und Französisch bildete. Die Normannischen Gebiete und Feldzüge gegen Frankreich und Irland erscheinen von nun als Englische, wobei der Hundertjährige Krieg gegen Frankreich hervorgehoben werden muß. Da der Feind des Feindes der Freund ist, und daher benachbarte Staaten sich oft im Krieg befinden (Preußen und Deutschland waren mit Russen und Sowjets im Frieden solange Polen existierte), ist die Insellage ein Bündnispolitischer Sonderfall. England konnte hierdurch Freund und Feind auswählen, und stellten sich regelmäßig gegen die jeweilige Europäische Großmacht. Dies betrifft die Spanier, die Franzosen unter Napoleon, das zweite Deutsche Reich 1914 - 1945, und der Sowjetunion. Die britischen Kolonie, in welcher mehrheitlich Deutsche siedelten, befreite sich im 18. Jahrhundert vom Mutterland und gründete Dank deutschen Kampfgeistes die USA, welche in Bezug zum Europäischen, aber auch dem Welt – Festland, ebenso wie England eine Insellage einnimmt. Dies ist jedoch erst der Fall, nach dem fast zeitgleich mit den deutschen Einigungskriegen stattfindenden Sezessionskrieg des Bundesstaates (Föderation) gegen den südlichen von mehrheitlich spanischer Kultur geprägten Staatenbund (Konföderation). Der Bundesstaat blieb durch den Sieg des nördlichen Bundesstaates erhalten, und mit der Abschaffung der Sklaverei, endlich die Bill of Rights durchgesetzt, wodurch Dank des Menschrechtes der organische Mensch zwar frei und Eigentum des Geistes ist, jedoch nicht garantiert, daß der Geist seine äußerliche Freiheit im Eigentum an Produktionsmitteln und Immobilien findet. Gleichzeitig befreite man die Sklavenhalter von ihrer Abhängigkeit von Sklaven. Nach dem Krieg vergrößerten die ehemaligen schwarzen Sklaven nun die amerikanische Arbeitskraftreserve des US Kapitals. Neben den ganzheitlichen Siedlungen in Brasilien, Südafrika, Namibia, usw. kann man die Deutschen Auswanderer auch gemäß den menschlichen Tätigkeitsfeldern zuordnen. Gemäß den drei Werkzeugarten: Arbeitswerkzeug, Waffe und Kunstwerk, sind die Rußlanddeutschen unter Katharina der Großen zum Zwecke der Arbeit gerufen worden. Zum Zweck des Militärdienstes wurden im 13.Jahrhundert Siebenbürgener Sachsen in Ungarn, und im 17.Jahrhundert Donauschwaben in den Habsburgerländern angesiedelt. Diese haben ihre Aufgabe, die Bekämpfung der Türken, ordnungsgemäß erledigt. Die Türken wanderten übrigens ebenso als militärische Gastarbeiter in das von griechischer Kultur geprägten Kleinasienteil des Byzantinischen Reiches ein. Die Verfolgten religiösen Fanatiker aus Deutschland dagegen, zog es nach Amerika, von dessen Gottes eigenen Land sie die Welt mit ihren kapitalistischen Freiheitsbegriff und Demokratie heimsuchen. In der weltweiten Deutschenverfolgung ab 1914 verschwanden weitestgehend die deutschsprachigen Kulturinseln der angelsächsischen Länder. Auf Befehl des maßlosen US Staates mußten die US Deutschen im zweiten Weltkrieg die Städte ihrer Vorfahren und Verwandten zum Zweck der Menschenrechtsverkündung zerstören, aber durch die Nähe zu Deutschen erkannten schwarze US Amerikaner, daß man sie in der Heimat von den selben Menschenrechts- und Gleichheitsverkündern trotzdem als zweitklassiger Bürger behandelte. Durch den Sieg der US und SU über das Reich gelangten die Errungenschaften der Militärtechnik in die USA und Sowjetunion. Beide nutzten sie um den kalten Krieg um Deutschland, heiß auf Nebenkriegsschauplätzen, wie Korea, Vietnam und Afghanistan, sowie vorkochend auf Kuba, Checkpoint Charlie und im Weltraum auszutragen. Geschichte: An deutschen Zentralstaaten gab es bislang zwei - ein altes und ein neues Reich. Das alte Reich erwuchs 919 aus dem ostfränkischen Stammesimperium, durch allgemeine Anerkennung Sachsens als volksbildender Stamm. Königreiche erwachsen aus gegenseitiger Anerkennung, bzw. allgemeiner Anerkennung eines Stammes, und Beförderung dessen Stammesherzogs zum Volkskönig. Imperien beruhen dagegen auf Nichtanerkennung und Herrschaft über Dorf-, Stammes- Volksfremde Gebiete im Knechtschaftsstatus. Aus diesen Grunde darf auch nicht von einen etwaigen Römischen Reich die Rede sein, stattdessen es ist nur von einen Römischen Imperium zu sprechen, und die Tradition der politologisch falschen Übersetzung zu unterbinden. Hauptproblem des Alten Reiches war sein Nachfolgestatus als stellvertretender Gottstaat, dessen stellertretendes Gottesstaatsoberhaupt als Bischof von Rom residierte und den gleichen Herrschaftsanspruch wie der deutsche König und römischer Kaiser besaß. So ist die erste Phase die des von Kaiser und Reich unterstellten Kirche durch das Reichskirchensystem. Die Kirche ist eine Bewußtseinspartei, von der es nach der Christianisierung auch nur die Katholische gab, und welche es wagte sich im Investiturstreit mit dem Papst als Auslandsmacht gegen die deutsche Zentralgewalt zu verbünden und mit dem Wormser Konkordat 1119 das deutsche Kaisertum zu schwächen. Seit dem stand der päpstliche Gottesstaat über dem Heiligen Römischen Reich, welches erst 1508/1520 durch automatische Kaiserkrönung sich von der päpstlichen Macht emanzipierte. Gleichzeitig emanzipierte sich auch die Religion, in dem Luther mit der Germanisierung der, im asiatischen Stil aufgebauten, katholische Papstkirche Kirche begann. Neben Kaiser und Religion kämpften auch die deutschen Bauern im ersten sozialistischen Klassenkampf im Bauernkrieg für ihre Rechte des Faktors Arbeitskraft. Auch wenn diese 1520 unterlagen, so haben sie doch Rechte erkämpft, und ihre Macht als Knechte bewiesen. Natürlich waren die Bauern keine Knechte privater Grundeigentümer, doch führten überbordende Naturalsteuern der regional regierenden Lehnsherrn (Grafen als Staatsbeamte) zu Verschuldung und Leibveräußerung der Bauern. In dem die deutschen Territorialparteien sich nun auch als Religionsparteien verhielten, sich mit Auslandsmächten, wie Frankreich und Schweden verbündeten, versank das Reich im 30jährigen Krieg in Not und Elend. 1648 war die Zentralgewalt verschwunden und über 300 Territorialparteien von Frankreichs und Schwedens Gnaden regierten einen de facto Staatenbund. So dümpelt der kaiserliche Staatenbund bis 1806 dahin, wird von einen fremdkaiserlichen Staatenbund bis 1813 abgelöst, und lebt kaiserlos von 1815 bis 1866 als Verheißung eines künftigen deutschen Nationalstaates weiter. Das 1871 im Spiegelsaal von Versailles ins Leben gerufene Deutsche Kaiserreich hätte eigentlich, als Volksstaat ein Königreich sein müssen, aber da die vielen deutschen Königreiche sich nicht zu Herzogtümern degradieren lassen wollten war ein Kaiserliches Staatsoberhaupt unerläßlich. Dieser zweite deutsche Zentralstaat existierte von 1871 bis 1918 als Dynastie, von 1919 bis 1945 als Republik und seit dem handlungsunfähig im Koma. Handlungsunfähig deshalb, weil nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht, das Staatsoberhaupt und die Regierung, welche das Reich auflösen hätten könnten, von Besatzern festgenommen und getötet worden. Da aber auch besetzte Staaten mit exekutierter Exekutive Ruhe und Ordnung benötigen, gründeten die Militärregierenden Besatzer Großbritannien, USA, Frankreich und Sowjetunion regionale Verwaltungsstaaten auf Reichsboden, von denen die westlichen sich zum Bundesstaat BRD vereinigten, und darauf hin die Sowjetzone die DDR ins Leben rief. Die vier südlichen Besatzungszonen gründeten die BRÖ, welche dann ab 1955 durch Rückzug der Besatzer sich Souverän nennen konnte. Das ebenso gevierteilte Berlin verblieb als besetztes Gebiet, gleichwohl es die DDR zur Hauptstadt ernannte. Ab 54 und 55 wurde der DDR und BRD unter Vorbehalt durch den Alliierten Kontrollrat eine geringfügige Souveränität zugestanden. Die volle Selbstbestimmung gab sich nicht das deutsche Volk, daher nur die BRD selbst durch die 2+4 Verträge und dem DDR Beitritt, welche die eigene EU Einbindung kontinuierlich aushöhlt. Diese Souveränität, gleichwohl das keiner als die Reichsregierung selbst zu freien staatlichen Handlungen befugt ist, ist ein Geschenk der Besatzer für die gelungene Reeducation, bzw. handelt die BRD stets im vorauseilenden Gehorsam wozu es keiner Knute der allmächtigen ABCwaffenherren bedarf.

Die Heimat von Nikolaus aus Myra

Über den heiligen Nikolaus sagt man, er habe eine Schiffsladung Korn wundersam vermehrt, und ein am 6.12. von Arabern entführtes Kind am 6.12. des darauffolgenden Jahres zurückgebracht. Insbesondere gelang es ihm wohlhabende Juden zum Christentum zu bekehren, ohne diese als Person anzugreifen. Die Juden, einmal reich und im Finanzwesen tätig, werden Opfer christlicher Diebe und Betrüger, also gerade von unchristlichen Verhalten angegriffen. Die Kritik zielt an die Religion ohne zusätzlich etwas hineinzuinterpretieren, und trennt sauber Volk von Religion. Das Wirken des heiligen Nikolaus wurde in Deutschland durch die byzantinische Ehefrau Königs Otto II im 10. Jh. bekannt. Der einzelne Arbeiter arbeitet für seine Bedürfnisse und tauscht auf dem Markt Überschüsse gegen Unterschüsse. Ebenso arbeitet und tauscht die einzelne Familie und das selbstbestimmte Volk gleichermaßen. Sobald aber der Staat der Herrschaft der Großgrundbesitzer und Kapitalisten erlegen ist, dann ist das eigene Volk gleichgültig und austauschbar, in dem Sinne, daß die Herren und der Staat nun Fremdarbeiter aus fernen Ländern anwerben oder erbeuten. So konnten ab 800 die arabischen Kalifen massenweise junge Türken gefangen nehmen, und diese als Militärsklaven erziehen und ausbilden. Mit diesen konnten sie sowohl im Inneren als auch im Äußeren, besonders gegen Byzanz, ihren Willen zur Macht durchsetzen. Der Wille der Sklaven frei zu sein, realisiert sich langsam in dem diese nun selbst Generale wurden und selbstbewußt durch ihre Militärmacht im Kalifat die Machtfragen entschieden. Versiegte die Sklavenversorgung mußte man dann ganze Clans anwerben, oder der Familiennachzug tat sein übriges. Anfangs ordentlich besoldet, erhielten sie ihren Lohn durch Plünderungen und später durch Land zum siedeln. Im Vielvölkerstaat Byzanz waren die Völker Mittel zum Zweck fremder Mächte, welche nach dem Teile und Herrsche Prinzip gegenseitig bekriegt wurden. Byzanz nahm Völker, Stämme und Privatkämpfer in Sold, und griff Schlußendlich auch auf Türken zurück, die nunmehr als Gastarbeiter für das Militär Dienst taten. Dies war nötig, da im benachbarten arabischen Orient die Türken unter dem Clanvater Seldschuk die Macht an sich rissen und 1055 einen eigenen expansiven Staat gründeten. Ich schreibe hier von Clan statt von Stamm und Volk, da es bei den Nomaden keinen Sinn macht sie in Völkern aufzuteilen. Unter einen Vater entwickeln sich Großfamilien zu Clans, welche andere Nomaden oder Bauernvölker abziehen und abschlachten, Vergewaltigen oder als Sklaven gebrauchen und verkaufen. So kommt es unter ihnen zu keiner echten Ethnogenese, was dazu führte das Türken und Mongolen, nach ihrer westlichsten und östlichsten Erscheinung der Turkmongolen definiert werden. Eine wirkliche Unterscheidung ist weder Ethnisch noch Sprachlich möglich. Als Byzanz 1071 im Krieg gegen die Seldschuken türkische Petschenegen, Oghuzen und natürlich auch seldschukische Einzelkrieger einsetzte, liefen diese in der Schlacht von Manzikert zum Feind über. Einmal weil im Vielvölkerstaat Byzanz alle Völker austauschbar sind und man Verrat und Gleichgültigkeit satt hatte. Andererseits können sie auch aus Verbundenheit zu ihren türkischen Brüdern übergelaufen sein. In Byzanz tobte daraufhin ein Bürgerkrieg, in welchen alle Parteien mal wieder auf türkische Söldner zurückgriffen, und diese am Ende durch Land in Anatolien entlohnten. 1081 war Anatolien türkisch, die Seldschuken immer stärker, und man bat den Papst zu Hilfe, der darauf 1096 den ersten Kreuzzug in Gang setzte. Der Seldschukenstaat ist wie fast der ganze Orient 1259 von den Mongolen erobert worden. Nur der ägyptische Mamelukenstaat konnte sich gegen die Mongolen behaupten, ein Staat, dessen Herren man einst als türkische Militärsklaven ins Land importierte. Aus dem Trümmern des Seldschukengebietes tat sich ab 1300 der türkische Osmanclan hervor, dessen Eroberungsgier bereits 60 Jahre später die Einkreisung von Byzanz zur Folge hatte. Während Europa im Westen den Isalm von der Iberischen Halbinsel drängte, wurde es im Osten von den Osmanen attackiert. 1402 eroberten die Osmanen den Balkan und 1453 Konstantinopel. 1529 und 1683 belagerten sie die deutsche Hauptstadt Wien. So wie die Türken einst als Sklaven oder Söldner in den Orient eingeschleppt wurden, besorgten sich nun die Osmanen Militärsklaven, welche wir als Janitscharen kennen. Auch hier war wieder der Herr von den Knechten abhängig, denn die Janitscharen bestimmten durch ihre Militärmacht den Einsatz der Sultane mit.