Donnerstag, 16. Juni 2022

Zählen und Messen

 Bei der Addition und Subtraktion von Maßen mit verschiedenen Einheitenpräfix und Gemeinen Brüchen ist in beiden Fällen ein gemeinsamer Nenner oder ein gemeinsames Einheitenpräfix zu suchen. Man kann sich daher Maße mit Einheitenpräfix auch als Bruch vorstellen, in welchen das Einheitenpräfix den Nenner bildet. In der Tat kann man Zahlen mit Einheitenpräfix ebenso wie ein Bruch erweitern und kürzen, wobei sich der eigentliche Wert keinesfalls ändert. Grundsätzlich stehen Maße, bzw. gemessene Zahlen, welche wir auch als Rationale Zahlen definieren, immer in Beziehung zu einem definierten Nenn-Maß. So gesehen, ist der Zähler im Bruch vielmehr ein Messer, denn hier wird nicht gezählt, sondern gemessen. Nur natürliche Zahlen sind Zahlen welche durch  Zählen gewonnen werden. Dies machen wir mit unseren Jahren, Monaten und Tagen - daher besitzen diese keine Nullten Jahre oder Monate. Es gibt zwar 0 Dinge, aber im Rückwärtszählen gibt es kein Nulltes Ding. Dies ist auch der Grund warum das Dritte Jahrzehnt erst am 1.1.2021 beginnt und das Dritte Jahrtausend erst am 1.1.2001 begann. Wenn wir also von einer Ebenbürtigkeit von Rationalen Zahlen und Messwerten mit Einheitenpräfix sprechen, dann möchte ich hier einen solchen Meßwert in Brüchen umwandeln.


cx = x/100;  dx = x/10  So ergibt sich, daß Centi ein Hundertstel, und Dezi ein Zehntel ist. Komischer sieht es mit Kilo und Mega aus. Im Nenner steht nun zB. 1:10, aber da ein Bruch im Bruch unförmig aussieht, würde ich lieber eine -1 im Exponenten schreiben. 


kx = x/1000-1    Mx = x/1000000-1  


Schöner sieht es natürlich in praktischen Zehnerpotenzen aus:


cx=x/100=x/102       ; dx=x/10=x/10   ;kx = x/1000-1   =x/10-3   ;Mx = x/1000000-1 =x/10-6


In Wissenschaftlichen Zahlen, welche nur den Exponenten notieren, könnte es wegen den umgekehrten Vorzeichen zu Verwirrungen kommen:


x/E1;  x/E0;  x/E-3;  x/E-6


Prozent: x/100 = x/102

ppm : x/1000000 = x/106 


Freitag, 25. März 2022

NATO Krieg

Zur Einleitung sei daran erinnert, dass bei all der theatralischen Betroffenheit über den Einsatz russischer Truppen in der Ukraine, den seit 8 Jahren andauernden Krieg im Donbass niemanden interessierte. Keine Sondersendungen und Jammerarien über die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im russisch geprägten Donbass. Russland hat also keinen Krieg angefangen, sondern ist bestrebt, den Krieg im Donbass endlich zu beenden. 15000 Tote Zivilisten sind Gründe genug, gleichwohl dies in den westlichen Medien keinen Einzug fand, und man der Bevölkerung natürlich keinen Vorwurf machen kann, da diese selbst Opfer dieser westlichen Manipulation geworden ist. Während im Westen jeder Regierungskritiker als Nazi abgestempelt wird, hat der hochdemokratische Weltmoralist keine Probleme in der Zusammenarbeit mit ukrainischen Nazis. Gleichgültig wie viele Kriege auch auf der Welt aktuell geführt werden, nur wenn es der westlichen imperialen Politik nützt, wird über deren dortigen Nöte und humanitären Probleme überhaupt berichtet. Treibt ein Land irgendwelche extremistische Menschenschinder in die Enge, schon sind alle westlichen Kameras am Start, wo sie bei der vorherigen Eroberung durch Extremisten, Islamisten oder Nazis, nie zu sehen waren.



Wer ist schuld an einem Krieg oder Kampf im allgemeinen? Ist es nicht in Wahrheit der Provokateur welcher angreift, bzw. das Recht seines Gegners angreift und ihm ein Recht entwendet, wodurch dieser zum Widerstand und zur Gegenwehr genötigt wird. Dies kann zum Beispiel eine Sicherheitsverletzung sein, eine Grenzverletzung oder die Verletzung der Intimsphäre einer Kneipenrangelei. Der Angreifer selbst will eigentlich gar keinen Kampf führen, sondern ist nur auf die Aneigenung des fremden Rechts aus - er provoziert hierdurch zwar den Krieg, will ihn im Grunde aber gar nicht haben - es ist ihm lieber, wenn sein Opfer keine Gegenwehr leistet.



Der US-NATO Angriff auf Russland begann bereits 1994 - in dem jeweils Extremisten zu einem Angriff auf Russland, russische Teilrepubliken, oder russische Verbündete angestachelt, aufgerüstet und ausgebildet worden.
1994 Aufstachelung islamistischer Extremisten in Tschetschenien. 1999 Aufstachelung islamischer UCK Extremisten im Kosovo zur Begründung des NATO Krieges gegen den russischen Verbündeten Serbien. 2008 Ermunterung der westlichen Marionette Saakaschwili, Georgien gegen Osseten vorzugehen. 2011 Durch die CIA finanziert und ausgerüstete Islamische Extremisten sollten den russischen Verbündeten Syrien destabilisieren und die reguläre Regierung stürzen. Während die US Armee so tat, als ob sie den Islamischen Staat bombardierte, wurde der IS immer stärker, und es ist sehr verwunderlich wie schnell der IS durch das Eingreifen Russischer Truppen in windeseile zerschlagen wurde. 2014 CIA finanzierter Putsch in der bis dato russisch zugewandten Ukraine und Einsetzung einer faschistisch korrupten Marionettenregierung um die Ukraine zu einem Aufmarschgebiet der NATO umzugestalten. Bis 2022 wurden durch die NATO immerhin Truppen ausgebildet und Waffen geliefert. Hier wurde die extremistische Gruppe der Neonazis gegen die russische Minderheit im Osten des Landes aufgestachelt.

Donnerstag, 17. März 2022

Erkenntnisse aus der Coronawelt

75 Jahre Aufarbeitung der Nazi-Diktatur und Faschismus haben leider nichts gebracht. Statt daß die Menschen gegen die Einschränkungen ihrer Grundrechte durch die Coronapolitik aufbegehren, gehen sie gegen deren Kritiker vor. Da wurde jeder Generation seit dem Kindergarten beigebracht, wie man noch fruchtbare Schöße erkennt und den Anfängen wehret, aber die Menschen befürworten inbrünstig den Diebstahl ihrer Grundrechte- welche übrigens Grundrechte heißen, weil sie nicht vom Staat weggenommen werden dürfen - und können sogar gleichzeitig in einem Satz von einer Nichtillegailität aller Menschen und einer Diskriminierung von Nichtgeimpften schwadronieren. Weiter fällt den linken Anarchisten nicht auf, wie sie selber Staatskritiker bekämpfen, und von Autorität nicht genug bekommen können.



Zudem fällt den staatsautoritären Neofaschisten nicht der krasse Widerspruch auf, einmal bezogen auf das Thema Abtreibung vom Grundeigentum des Körpers und des Bauches zu sprechen, aber zeitglich die Verweigerung einer experimentellen Gentherapeutischen Impfung zu kriminalisieren und zu einer Verfolgung von Coronamaßnahmenkritiker aufzurufen.



Wir können aus diesen Coronafaschismus mehrere Schlußfolgerungen ziehen:



Die meisten Menschen, Rechte wie Linke agieren nicht logisch, sondern prüfen, so wie es in Psychologie der Massen angesagt wurde, beständig ihr Umfeld und ihre soziale Gruppen. Nur so kann man erklären, daß die größten linken Anarchos härteres Vorgehen gegen Ungeimpfte fordern, oder die Unversehrtheit des Körpers im Falle von Impfung und Abtreibung unterschiedlich auslegen. Wenn angeblich Ungeimpfte Geimpfte (Wofür sind sie dann eigentlich geimpft?) gefährden, dann kann man genauso sagen, daß jeder Bauch zwar der Frau gehört, der Körper des Babys jedoch nicht. Auch auf der rechten Seite findet man ständig widersprüchliche Meinungen, wo Rechte so viele linke sozialistische Gedanken übernehmen, daß sie im Grunde vollkommen zu Vertretern einer Linken Ideologie geworden sind.



Die einstigen Nazis waren Gutmenschen. Die Nazis hatten deshalb viele Anhänger und begeisterte Mitläufer, weil die Leute, ebenso wie heute, nicht zur Minderheit gehören wollen. Niemand will aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden und will zur Mehrheit gehören und passt instinktiv seine Meinung der Mehrheit an. Logik spielt in diesem Prozeß keine Rolle.



Im Roman: “Die Welle” und seiner Verfilmung fehlt ein essentielles Kapitel, wonach man jeden Faschismus neu installieren kann, wenn man nur die eigene Gruppe als Antifaschistisch und die unterdrückte Gruppe als Faschsistisch deklariert. Niemand möchte gerne Faschist, bzw. zu den Bösen gehören, und somit kann sich jede Art von Faschismus und offener Unterdrückung ausleben, weil die Leute zur (vermeintlich) antifaschistischen Mehrheit gehören wollen. Denn theoretisch müßten wir alle nach 75 Jahren Faschismus Aufklärung davon ausgehen, daß ein solcher nicht ohne weiteres herniederkommen kann und sich eine Art Drittes Reich nicht wiederholen kann.



Glossar:



Freies Handeln und Marktwirtschaft ist das, was Linke abwertend als Kapitalismus bezeichnen.



Sozialismus ist Steuerung und Manipulation des Marktes, was den Markt in der Regel so schädigt, daß Linke wieder nach neuen Eingriffen in den Markt fordern.



Kommunismus ist Abschaffung der Marktwirtschaft durch volle Enteignung aller Unternehmen und Überführung in Staatseigentum. Erst werden Milliardäre, Millionäre, Hausbesitzer usw. enteignet und Kritiker in Lager geschafft und getötet.



Kommunismus beginnt mit einen Bedingungslosen Grundeinkommen, welches unmittelbar an Gehorsamsbedingungen geknüpft wird.



Faschismus ist die Enteignung der freien Meinung und staatlich vorgegebenes Sozialverhalten. Verbot des Meinungsmarktes.

 

Donnerstag, 18. März 2021

Gedanken zur Anarchie

 

Die Bedeutung des Wortes entwickelte sich später schrittweise zu „König“ weiter, wie bereits die Epen Homers anklingen lassen, in denen ein „Basileus“ allerdings in der Regel noch kein „Alleinherrscher“ („Monarch“) war, sondern ein „Großer“, wobei es in einem Gemeinwesen durchaus mehrere solcher Big Men geben konnte. In archaischer Zeit sind Basileis in mehreren Orten als gewählte Amtsträger bezeugt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Basileus

Wenn wir vom Ursprung aller Staaten aus im Grunde kriminellen Räuberbanden ausgehen, dann beobachten wir wie eine Gruppe von Banditen regelmäßig die Bewohner und Händler eines Gebietes ausraubt. Der Banditenchef ist jener, der sich ein paar Generationen später in einer anderen Gewohnheitsumgebung als Fürst oder König bezeichnet. Wenn das Gebiet des Räuberhäuptlings zu groß für ihn selbst wird, beginnt er einzelne Länder an seine Getreuen Kumpanen zu verleihen, welche sich im Gegensatz zu unbedingter Kriegstreue verpflichten.


Die Vorstellung, den Ursprung von Königreichen in ehemaligen Räuberbanden zu suchen, dient auch der Erkenntnis, das ein Lehenswesen im grunde immer und Überall entstehen kann, und daher kein Phänomen des frühen Mittelalters war. Ebenso ist Krieg eben ein Machtkampf um die ausnehmbare Bevölkerung, nicht zu unterscheiden von einen modernen Bandenkrieg einer Großstadt. 


Definiert man Staat als Herrschaft, und dies sind Räuberbanden ganz bestimmt, dann stellt sich die Frage ob Stadtstaaten der Antike überhaupt im eigentlichen Sinne Staaten waren. Die griechischen Stadtstaaten wurden bevorzugt auf einen Berg errichten - eine Oberstadt, oder Akropolis genannt. Eine auf einer Erhebung erbaute Siedlung mit schützenden Mauern erinnert aber auch an eine Geschlossene Wohnanlage, bzw. Gated Community. 

Der Stadtstaat wäre dann also keine Herrschaft sondern eine privatrechtliche Organisation von freien Leuten. Ihr Ziel, in einem geschützten Wohnkomplex zu wohnen, bedingt jede Menge Arbeit und Kosten für Baumaterial. Ebenso muß die Frage nach der Entscheidungskompetenz gestellt werden. Stimmen alle Leute mit ab wie in einer Aktionärsversammlung, so nannte Plotin dies Demokratie. Anders kann man auch einen Geschäftsführer mit einer Entscheidungskompetenz ausstatten, so wäre dies die Monarchie, und ein Expertengremium wäre eine Aristokratie. Hier sollte daran erinnert werden, wie gerne Ämter an die Nachkommen vererbt werden, und adelartige Zustände eintreten. Zugewanderte Bürger müssen ebenso  ihre Gebühr an diese Sicherheitsfirma entrichten, welche darum schnell die Form einer Steuer annimmt. Per Satzung können Bürger im Notfall zum Kriegsdienst im Sicherheitsdienst verpflichtet werden. Man sieht, wie schnell ein Privatunternehmen die Gestalt eines Staates annehmen kann, und zwar generell gilt dies für alle Sicherheitsdienste - auch heute. Sicherheitsdienste sind bewaffnet und können auch damit umgehen. Die  Gefahr besteht dann, wenn ein psychopathischer Unternehmer seinen Dienst für eigene kriminelle Zwecke mißbraucht und im Laufe der Zeit eine Herrschaft über Andere errichtet. Dies wäre eine defacto Staatsgründung. Vielleicht war dies einmal bei den Spartanern der Fall, denn hier haben wir den unfreiesten - geradezu kommunistischen - Staat der griechischen Antike. Gut also, wenn in einer Privatrechtsordnung mehrere Sicherheitsdienste sich gegenseitig kontrollieren. 


Es gibt für wahr einige Kulturen ohne Staat und Herrschaft. So fand man in der Induskultur und auch der Donauzivilisation keine Paläste und somit auch keine großen Kriegsschäden. Hier scheinen herrschaftslose Privatrechtsordnungen über mehrere Tausend Jahre existiert zu haben. Erst die Ankunft der Indoeuropäer zerstörte diese Kulturen und errichtete Herrschaften. Der Grund ist recht einfach, denn Indoeuropäer waren Reiternomaden, für die eine Eroberung einer Wildbeuter und Bauerkultur sehr leicht fällt. In der Regel sind alle Reiternomaden in der Geschichte Expansiv und Eroberungssüchtig - daher Staatenbildend. Neben den Indoeuropäern kann man hier auch die Hunnen und Turkmongolen nennen, oder auch kleinere Völker wie die Magyaren und Bulgaren. Die Keltische Völkerwanderung der Latenezeit beruhte ebenso auf eine Reiternomadisierung, wie die tausend Jahre später stattfindende germanische Völkerwanderung.


Die spartanischen Sklaven hießen übrigens Heloten und waren nicht gefesselt. Sie wohnten in ihren Häusern mit Familie. So frei durften römische Sklaven erst in der Spätantike leben, da nach der verlorenen Schlacht im Teutoburger Wald ihnen die Sklaven ausgingen. Waren sie vorher noch gefesselt und geknebelt, so waren sie später viel freier und sorgten für eigenen Nachwuchs an Sklaven. Hier ist übrigens interessant, daß ein formeller Unterschied zu mittelalterlichen L eibeigenen nicht mehr besteht. Auch wenn diese nicht Sklaven heißen, so ist ihr defacto Zustand aber nichts anderes als die eines Sklaven. Ein Knecht gehört immer zur Herrschaft und sein formeller Name sagt nicht viel über seinen wahren rechtlichen Status aus. 

In einem Staat sind im grunde alle Bürger immer Sklaven, es gibt nur Unterschiede zwischen der Kettenlänge. Auch das Hab und Gut der Bürger ist nicht wirklich deren Eigentum, da der Staat bei jeder Handlung mitbestimmt und somit ein wirklich freies Bestimmen über die eigenen besitztümer gar nicht möglich ist. In einer freien Privatordnung würde nur das Recht des Nächsten über eine Freiheitsbegrenzung sorgen, da jede Freiheit bei der Freiheit der Mitmenschen endet - und nicht beim Staat.


Es wäre überdies die mesopotamischen Stadtstaaten auf einen privatrechtlichen Ursprung zu prüfen. Früher ging man hier von einer allgemeinen Tempelwirtschaft aus, welche sich als starke kommunistische Staatswirtschaft zeigt. Da sich diesen Bild zunehmend ändert, könnte auch hier eine Gated Community als Besiedlungsgrund in Erwägung gezogen werden. Erst ein paar Jahrhunderte später könnten Religiöser Wahn und Machtmißbrauch von Geschäftsführern der Sicherheitsdienste zu Verstaatlichung und Monarchie geführt haben.


Ein gutes Beispiel für die Verselbstständigung von Geschäftsführern ist bei den Lehensnehmern zu finden. Der Zerfall des heiligen Römischen Reiches deutscher Nation beruht auf diesen Effekt. Der Lehensnehmer ist quasi nur die Geschäftsführung eines Königs, aber eigent sich Stück für Stück Kompetenzen und Macht an. Aber kommen wir an dieser Stelle zu den europäischen Stadtstaaten, welche in Masse im Mittelalter gegründet worden. Man kann diese auch fast als Gated Communitys ansehen, auch wenn sie nicht privat begründet, sondern von einen Landesfürsten ins Leben gerufen worden. Die Idee des Landesfürsten ist es, die ehemaligen Bauern und jetzigen Handwerker vor der Gewalt der Gutsherren zu schützen. Die Landesfürsten holen sich ihr Recht gegenüber den Gutsherren wieder zurück, wenngleich auch hier sich eine Tendenz zur Autonomiebestrebung durch einen Stadtrat abzeichnet. Die mittelalterliche Stadt ist also als eine, vom Fürsten gegründete Geschlossene Siedlungsanlage mit diversen Sonderrechten, z.B. einen Markt.


Die Tatsache, daß die Stadt sich über einen Stadtrat immer mehr Rechte vom Landesherren aneignet und verselbstständigt, gestaltet sie sich politisch zu einer Quasi Privaten Gated Community, wobei man hier überprüfen müßte, inwieweit eine Republik ein Staat ist. 


Heute ist Republik sehr wohl Staat, da er seine Bürger ausnimmt abzockt und ideologisch belästigt, aber ist seine historische Form vielleicht eine reine Herrschaftslosigkeit gewesen, also eine Privatrechtsordnung ohne Fürsten, die im Grunde nur Verteidigung und Kriminalität regelt? In der Abwesenheit von Räuberhäuptlingen in einer Republik (Freistaat) ist ein von Lobbyisten aufgefülltes Machtvakuum. Der Lobbyismus ist kein Problem einer Republik, sondern eigentliches immanentes Wesen. Kaufleute und Unternehmer sind hier bestrebt den Staatsapparat (Machtmaschine) an sich zu reißen und mit diesen Instrument sich einen Vorteil zu verschaffen. In der Regel hält man die Verfassung dann ein, da sich mehrere Lobbyisten gegenseitig vor Machtmißbrauch belauern, doch gibt es Fälle in dem alle Macht sich auf eine Person als Diktator vereint.  Es kann also durchaus sein, daß ursprünglich Republiken sich als Herrschaftslosigkeit definierten, was zwar in Hinblick auf einen abgesetzten Monarchen stimmt, aber nicht auf eine vorzunehmende Abschaffung von Gewalt- Währungs- Gerichts- Monopolen. 


Wie dem auch sei, eine echte Privatrechtsgesellschaft erkennt man an einer Vielzahl von Sicherheitsdiensten, einen Staat an einem Gewaltmonopol. Freiheit ist auch in einer Vielzahl, von im Wettbewerb stehenden Währungen zu finden, nicht in einer staatlichen Währung. Das staatliche Fiat-Geld ist eigentlich Gewaltgeld, denn dessen Wert beruft sich auf die, vom Staate durchgesetzte Pflicht, es anzunehmen oder die Konsequenzen tragen zu müssen. Staaten sind Monopole und erzeugen Monopole, weshalb Superreiche Kapitalisten so gerne sich Sozialistisch geben und jene Gruppen unterstützen. Dies wird dann von vielen Linken als vermeintliche Herrschaft der Superkapitalisten fehlgedeutet, welche man mit noch mehr Sozialismus entgegentreten gedenke.


Demokratische Republiken geben heutzutage vor, die  beste Staats und Regierungsform zu sein. Tatsächlich sind Demokratien an sich schon Gewaltherrschaft der Mehrheit über die Minderheit - ja sie könnten die Hinrichtung der Minderheit demokratisch beschließen - und dies bedeutet in der Regel, daß die Mehrheit Gesetze zur Umverteilung aus den Taschen der Minderheit beschließt. Das muß schon deshalb passieren, da die Mehrheit nur durch solche Versprechungen, das Blaue vom Himmel zu verschenken (BGE), eine Wahl letztlich gewinnen kann.


Freiheit und Anarchie ist nicht das machen zu müssen, was andere wollen.


Nur ein Staat macht mit anderen Menschen was er will.