Mittwoch, 25. Dezember 2013

Linke Antidiskriminierung und Rechte Diskriminierung.

Die Linken, als Vertretung des Produktionsfaktors Arbeitskraft, werden ihren Anspruch, die Arbeitskraft als Faktor zu stärken, seit langem nicht mehr gerecht. Es wäre ein Leichtes, durch Verknappung der Arbeitskräfte, deren Wert - gemessen in Lohn - zu stärken, in dem jeglicher Form von Einwanderung, ausgenommen das vorübergehende Asyl, unterbunden wird, und unnötige Fremde des Landes verwiesen werden. So haben wir hier den eigentlichen Widerspruch, da alle Linken Parteien - im engeren Sinne alle Demokratischen und Nichtrechten Parteien - im Grunde rechte Politikmaßnahmen zur Stärkung des Faktors Kapital und Boden durchführen, jedoch sogenannte rechte Parteien, welche sich gegen Einwanderung und Überfremdung aussprechen, den Faktor Arbeitskraft stärken und somit de facto Linke sind. Mit dem Auftauchen der Partei der Grünen ist es auch zu einen Bedeutungswandel in den Begrifflichkeiten des Links-Rechts-Schemas gekommen. Die Rechten, jene die ein Recht, wie Produktionsmittel und Boden, besitzen, und die Linken, jene die ein Recht haben wollen, sind durch die Grünen dahingehend erweitert, daß zu den Rechten, um die sich Rechte und die Grünen als Linke streiten, nun auch Rechte aus Diskriminierungen hinzugekommen sind. Diskriminierung, in dem Jemand bevorzugt und Jemand benachteiligt wird, resultiert aus Liebe, und ist somit eine Unterscheidung von Geliebten und Gleichgültigen. Die Rechten, als jene die das Recht haben, sind daher bevorzugt und geliebt, und die Linken wollen jenes Recht haben, aber wurden als Nichtgeliebte benachteiligt und negativ diskriminiert. Da man nun seine eigene Kategorie lieben kann, wozu die eigene Familie, Volk, Geschlecht, Rasse, Sexualvorliebe, und vieles mehr zählen kann, gibt es daher auch Rechte die nur das eigene Volk, Familie, usw. erhält, und jene alle andere nicht erhalten.


Die Annahme der Grünen, das Niemand benachteiligt werden solle, scheint auf dem ersten Blick sehr vernünftig zu sein. Die Abwesenheit von Diskriminierung ist aber zugleich auch die Abwesenheit von Liebe, da Liebe sich immer durch die Bevorzugung und Nichtaustauschbarkeit Jemandes definiert, und Antidiskriminierung ist Austauschbarkeit und Gleich-Gültigkeit aller Menschen. Da jedes Recht sich als Intoleranz definiert, ist Toleranz - die Duldung einer Rechtsverletzung - nur durch vorheriger Diskriminierung möglich. Wer welches Recht als Geschenk erhalten soll, bzw. Empfänger der Toleranz ist, bestimmt das Rechtssubjekt durch Diskriminierung in Bevorzugte und Benachteiligte. Es ist somit eine Unterscheidung von Liebe und Gleichgültigkeit vonnöten.


Die Linken sind seit der grünen Bewegung und der Partei die Grünen zur Verkörperung der Gleich-Gültigkeit, und die Rechten zu Vertretern des Liebe und Diskriminierungsprinzips geworden. Da sich diese Rechten aber nie als Diskriminierer geben würden, stehen sie seit dem stets in der Defensive. Konsequenter Weise werden diese Linken irgendwann auch die Bevorzugung der eigenen Familie kritisieren, gleichwohl sie als beste Freunde des Kapitals noch nie Vermögensunterschiede der Bürger und Kompetenzdiskriminierung in Fabriken anprangerten.


Auch da Kultur nur durch Verbot jeglichen Fremdverhaltens, bzw. Fremdkultur entsteht, bedarf Gemeinschaft, Kultur und Liebe stets Bevorzugung und Benachteiligung von Verhaltensweisen und Bräuchen. Dieses Problem wird dann besonders akut, wollte man verschiedene Kulturen - z.B. eine Homosexualitätsfeindliche und die Homosexualität an sich - gleichermaßen Gleich-gültig behandeln, denn beide Kulturen mit ihren jeweiligen Diskriminierungsgeboten stehen sich gegenseitig im Wege.


Nur in homogenen Gemeinschaften mit den, in ihnen innewohnenden Diskriminierungsprinzip, bedarf die eigene Regulierung keiner Autorität und ist zur anarchistischen Verwaltung fähig. Wird aber die Diskriminierung selbst durch ein allgemeines Diskriminierungsverbot untersagt, führt dies zu einen Kulturverbot, sowie einer starken staatlichen Regulationswut, welche man als Faschismus bezeichnet. In faschistischen Regimen; wir kennen sie von Rom bis Italien, von den Arabern, Sowjets und Kolonialisten, müssen verschiedene Völker gleichgemacht und eingeebnet werden. Unter dem Rutenbündel herrscht Gleichgültigkeit aller Völker.


Die nicht zur Gemeinschaft, und damit die diskriminierten Subjekte sollen nicht verachtet, sondern geachtet und anerkannt werden. Freiheit ist gegenseitige Anerkennung ohne Herrscher und Knechte, in welchen der Herr von seinen Knechten abhängig wäre. Der Extremismus der Kultur-Rechten ist die Nichtanerkennung und somit Verachtung der benachteiligten oder nichtgeliebten Gemeinschaften. Dies ist in der Praxis Chauvinismus und Imperialismus. Der Extremismus der Kultur-Linken ist die absolute Austauschbarkeit und Ersetzbarkeit in einer Welt der Gleich-Gültigkeit.


Das in der Demokratie die Mehrheit über die Minderheit herrscht, bzw. sie überstimmt und ihren Willen bricht, ist an sich nichts anderes als Diskriminierung. Die Minderheitenrechte sind die Toleranz der Mehrheit gegenüber die Minderheit.


Da jegliche Liebe in Familie, Verwandtschaft und Abstammung mündet, entsteht ein objektiver Geist einer gewachsenen Gemeinschaft - ein gemeinsames Selbst - ein Wir. Das Abstammungsprinzip verkörpert die Diskrimnierung, in welcher die Verwandten bevorzugt, und Fremde benachteiligt werden. Die Nichtdiskriminierung der Fremdabstammung ist das Geburtsortprinzip, welche die Abstammung gleichgültig setzt. Da aber Landschaften, Orte und Staaten an sich nicht leben, sondern nur Gemeinschaften und Völker, liegt im Abstammungsprinzip Liebe und Selbstzweck, und im Geburtsortprinzip Gleichgültigkeit und ein Sein als Mittel für fremde Zwecke zu Grunde. Das Abstammungsprinzip wohnt im Nationalstaat eines über sich selbst herrschenden Volkes, welches sich mit eigenen Militär schützt - das Geburtsortprinzip wohnt dagegen in der künstlichen Staatsnation, in welchen die Geldherrschaft austauschbare Menschen als Mittel zu ihren Herrschaftszweck behandelt und ausnutzt. Das Militär der Staatsnation verteidigt seine Geldherrscher gegen den Willen der austauschbaren Völker.


  • Es gibt keinen Menschen, sondern nur Mann oder Frau. Beiden ist aber gemein, das sie Mann und Frau gemeinsam entstammen und Mann oder Frau zeugen/gebären. Das spezifische Geschlecht ist daher die besondere Erscheinung des einzelnen Menschen, welcher stets zugleich Beides im Allgemeinen ist, und natürlich sollen sie vor Gesetz gleich behandelt werden.
  • Wie die Postmenopause ist auch die Homosexualität der Kindererziehung förderlich. Wer selbst keine Kinder erziehen und versorgen muß, kann sich im vollen Umfang um die Kinder seiner Familie und Volksgemeinschaft kümmern. Hierin steckt bereits die Erkenntnis, staatlicherseits die Familie vor allen anderen Lebensgewohnheiten zu Bevorzugen
  • Das man Menschen mit Behinderung nicht diskriminiert, sondern ihnen bei einen erträglichen Leben behilflich ist, versteht sich von selbst. Aber wem man hilft, wieviel und wieoft, bedarf auch wieder der vorherigen Unterscheidung in Bevorzugung und Benachteiligung. Allen zusammen und zugleich kann Niemand behilflich sein.