Samstag, 17. Januar 2015

Ist Allah, Geld oder Volk eine Wahnvorstellung?





Nein, PEGIDA ist nicht rechts oder links. PEGIDA sind kritische Arbeiter, das eigentliche Volk. Wer vertritt denn das Volk? Die etablierten Parteien, einschließlich die Linke, sind fest in das kapitalistisch - imperialistische System des Westens - genauer, der westlichen Geldoligarchie, eingebunden. Kein Kapitalkonzern äußerte seinen Unmut über die Übernahme der Regierungsgeschäfte durch die Linkspartei in Thüringen. Dank dieser kann mit einen kontinuierlichen Zustrom von verwertbarem Humankapital - getarnt als Flüchtlingszuwanderung - gerechnet werden. Abgesehen von der allgegenwärtigen Vermischung von Einwanderung und Asyl, wäre niemand gegen die Schutzgewährung notleidender Flüchtlinge in Deutschland  in allgemeinen Unterkünften.
Stattdessen wird wieder den einfachen Volk ein schlechtes Gewissen eingeredet, mal Spenden, mehr Solidarität und Toleranz gefordert, während gleichzeitig das globale Kapital seine Milliardengewinne einstreicht, und überhaupt nicht - weil von Pseudolinken nicht gefordert - an die mitverursachte Armut und Elend  in der Welt denkt. Gewiss, nicht jeder Flüchtling ist in wahrer Not, schon gar nicht all jene, die über 5000€ für Gebühren an die Schleuser zahlen können, zumal diese Summe in Entwicklungsländern astronomisch hoch sein dürfte. Man wird auch nicht Immobilien oder Autos verkauft haben, denn in einer allgemeinen Not leiden alle, und eine verbreitete Armut sorgt nicht gerade für Nachfrage, auch in Hinblick auf die, in den Häusern und Gütern lebenden Angehörigen. So kann man mit Recht von einer Diskriminierung der Ärmsten durch das vorherrschende Asylsystem ausgehen.
Folgte man den Mainstream, jegliche Ablehnung einer Massenzuwanderung  zugunsten fester Einwanderungsregeln, bzw. einer vernünftigen Verteilung verschiedener Flüchtlinge auf mehrere Länder wäre Rassistisch und eine typische Forderung der Nazis von Pegida, so könnte man fast der gesamten Erde das Etikett Nazi ankleben. Einwanderungsgesetze in Australien oder sei es die kürzliche Ablehnung Tschechiens zur Flüchtlingsaufnahme - all dies sind keine anderen Vorstellungen der Pegida und Unterstützer. Nein, Masseneinwanderung ändert nichts an der Notlage in den Problemländern, zumal die Weltbevölkerung pro Jahr um 80 Millionen anwächst. Viele Entwicklungsländer könnten längst in ihre eigene Tasche gewirtschaftet haben, hätten alle einen Präsidenten wie Putin. Würde man nun 50 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern lassen, könnte man zwar erfolgreich die ethnische Substanz der Deutschen zerstören, aber kein Armut, Hunger und Umweltproblem in den Entwicklungsländern lösen. Es muß allen Arbeitern der Welt zudem klar sein, daß eine Masseneinwanderung auch ein imperialistischer Wille zur dauerhaften Destabilisierung der europäischen Völker ist. Seine Tarnung ist die Humanität, hinter dieser der Geist, der Vernichtung völkischer Vertrauensbande steht. Der Dalei Lama weiß, das die Ansiedlung von Han-Chinesen ein kultureller Völkermord ist - eine Aussage die ihn als Deutscher in Deutschland zu einen Nazi machen würde. Haben nicht die europäischen Kolonialmächte mit dem Lineal Grenzen ohne Rücksicht auf die Völker Afrikas gezogen? Haben die westlichen Imperialisten die Völker nicht zerstückelt, durch Einwanderung verfremdet und ihre Substanz zerstört? Sollten sich die afrikanisch, australisch und amerikanischen Urvölker nicht endlich bei den westlichen Geldfürsten für die bunte Vielfalt ihrer künstlichen Staatsnationen bedanken?




Neulich fragte man mich süffisant in einer Kommentarliste, was denn ein europäisches Volk eigentlich sei, und der nächste betitelte meine Äußerung als “Völkisch”. Dies bewog mich hier eine umfassende Antwort und allgemeine Erklärung zu formulieren.


Der heute vorherrschende Gedanke, der Begriff des Volkes wäre ein Hirngespinst und eine Wahnvorstellung vergangener Zeiten, impliziert eine abstruse Vorstellung, alles, was man nicht anfassen könne, gäbe es somit nicht wirklich. Warum sollte aber der Begriff Allah, Jahwe und das Geld realer sein als der Volksbegriff, welchen man als völkisches Gedankengut zu verneinen gedenkt? Im Gegensatz zum Dreifaltigkeitsbegriff, welcher Mensch und Gott, Natur und Geist, im heiligen Geist vereint ist Jahwe und Allah zwar auch Geist, aber ein für sich Seiender, Extern, getrennt vom Menschen - bei uns landläufig als Gespenst vorgestellt. Die Vorstellung, das Gott nicht Mensch, sondern einzelnes Gespenst wäre, kommt einer Wahnvorstellung ungemein näher, ebenso der Glaube an den inneren Wert des Geldes - das Gold, Münzen und Papierscheine tatsächlichen Wert besäßen - welcher tatsächlich einem kollektiven Wahn gleichkommt.


"Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit – ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben. Mit dem was ich im allgemeinen über den Unterschied des Wissens von der Freiheit gesagt habe, und zwar zunächst in der Form, daß die Orientalen nur gewußt haben, daß Einer frei, die griechische und römische Welt aber, daß einige frei sind, daß wir aber wissen, alle Menschen an sich, das heißt der Mensch als Mensch sei frei, ist auch zugleich die Einteilung der Weltgeschichte." (S. 61) Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte (1837)

Angewandt auf die heutige Situation: Im Islam soll nur Allah als frei gelten, im kapitalistisch-imperialistischen Westen (USA-NATO-EU) die Geldbesitzer, und im Abendland herrscht die Erkenntnis, daß ein jeder frei sein solle.


Die Frage, was ein Volk ist, muß nicht zwangsweise immer durch das Abstammungsprinzip beantwortet werden. Ein Volk ist eine Toleranzgemeinschaft zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung, was sich durch die allgemeine Nächstenliebe begründet.
Der Begriff des Rechts als Gesellschaftsbegriff ist in der Sphäre der Gemeinschaft als Intoleranz zu übersetzten. Das Recht oder die Intoleranz kann freiwillig durch die Rechtssubjekte in Gaben, bzw. Toleranz zum Nutzen der Schwachen einer Gemeinschaft umgewandelt werden. Hierbei ist zu beachten, daß eine erzwungene Toleranz eben keine Toleranz, sondern ein Raub ist.
Wenn Liebe als Begriff nichts anderes als eine positive Diskriminierung ist, bzw. die Unterscheidung aller Menschen in Bevorzugte und Benachteiligte, ist es der Liebe, bzw. Diskriminierung daran gelegen, zu wem man sinnvoll und Zweckmäßig Tolerant und Hingabefähig ist. Güter, Dienstleistungen, Ideen und Erdoberfläche sind nicht ewig und unendlich zu verschenken, wodurch jedes Rechtssubjekt zur Diskriminierung genötigt wird, wem es seine Toleranz zuteil werden lassen soll.
Da nun im Einzelnen die zwischenmenschliche Liebe auf dem gegenseitigen Prinzip besteht, denjenigen zu lieben, welcher die Liebe ebenso stark erwidert, bildet die die Liebe zwischen zwei Menschen den Grundstein aller Gemeinschaften, wobei jene zwischen Mann und Frau unermüdlich in das Abstammungsprinzip mündet. Die Eltern realisieren ihre Liebe/Diskriminierung in der Liebe zu ihren Kindern, und die Kinder ihre erste Liebe/Diskriminierung zu den Eltern und Großeltern. Die größten auf der Erde existierenden Toleranzgemeinschaften sind Aufgrund der Abstammung, Sprache und Kultur die Völker.
Kultur ist nicht einfach ein Austauschbares Anhängsel, sondern ist in wesentliche und unwesentliche Kultur zu unterscheiden. Die unwesentliche Kultur kann menschliches Verhalten regulieren und ändert sich ständig. Die wesentliche Kultur ist die absolute Moralvorstellung über den Wert des Menschen. Weiß z.B. eine Kultur den Menschen frei und ist an dessen Freiheit interessiert, so weiß der Orientale seinen Herrscher frei, bzw. der Muslim nur Allah als einzigen Freien seiner Kultur. Nach Hegel hat der germanische Freiheitsbegriff im Christentum seine theologische Verortung gefunden, in welchen die Freiheit und Gleichheit der Menschen voll zum Tragen kam. Das Morgenland ist der Ort, nur den Herrscher als frei, bzw. im Islam und Judentum nur Allah und Jahwe als frei zu wissen. Somit lebt der Geist des Abendlandes sogar in seinem säkularisierten Stadium ohne religiösen Ballast weiter, da dieser Begriff eine feste Säule der europäischen Kultur bildet.  Man könnte auch sagen, das Christentum ist ein germanisches Exportgut im Morgenland, wo es auf den von den Juden vorgestellten Begriff Gottes als Geist traf. So wurde es nötig, die exklusive Freiheit Jahwes zugunsten aller Menschen im Dreifaltigkeitsbegriff zu reformieren. Hier ist wichtig zu beachten, daß Freiheit im germanischen Sinn nicht mit dem Machen-was-man-will der antiken Sklavenhaltergesellschaften verwechselt werden darf, da es Georg Wilhelm Friedrich Hegel exakt auf Unabhängigkeit festlegte. Diese Unabhängkeit verneint auch dem größten Herrn die Freiheit, da dieser von seinen Knechten abhängig ist, und Freiheit genau auf das Eigentum von Arbeitskraft, Arbeitsmittel und Boden festgelegt wurde. Übersetzt auf die Volksebene ist dessen Freiheit das Eigentum von Handlungskraft (Staatsvolk), Handlungsmittel (Staatsgewalt) und Boden (Staatsgebiet).


Die nun sich auftuende Frage, wozu es überhaupt allgemeine Kultur, Sprache und Liebe bedarf, kann mit dem  Begriff des Vertrauens, bzw. der Glaube an die Friedfertigkeit der Mitmenschen, beantwortet werden. Das Vertrauen ist die ureigene soziale Währung, um welche sich die kulturelle Verhaltensweisen als Symbole aufbauen. Verschiedene, in Gesellschaft tretende Gemeinschaften erfanden das Geld als Symbol ihres Vertrauens - innerhalb einer Gemeinschaft wie Familie und Volk genügt eine Geste, Blick und Wort.

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