Sonntag, 7. Dezember 2014

Polizeilicher Militärschlag

20. März 2011 Im Erbstaat (Dynastie) werden Stellungen der Bürger bis zum Staatsoberhaupt im Gegensatz zum Freistaat (Republik) ererbt und nicht erworben. Darum wird der Freistaat auch als Erwerbsstaat bezeichnet, welche in ihrer Vollkommenheit in der Globalisierung danach streben sich gegenseitig zum Endzweck der einen Globalrepublik zu erwerben. In diesen demokratischen Erwerbsstaat ist alles für jeden auf dem Markt handelbar – Staatssouveränität und das Recht zum Kriege wird unterdrückt. Statt verschiedener Staaten gibt es nur noch Polizisten und Verbrecher, und anstatt Kriege gibt es den Weltfrieden in Form des permanenten Polizeieinsatzes gegen den Krieg, der wie im Falle Libyens, als Militärschlag verharmlost und verniedlicht ist. Darinnen ist der Gegner nicht ein kriegsrechtlicher Feind, sondern Verbrecher als Diktator oder Terrorist. Libyen ist selbst ein von Kolonialmächten erzeugter Kunststaat, in welchen verschiedene Völker sich ungewollt ertragen müssen. Politisch organisiert als Stämme, sind jene in Libyen die eigentlichen Parteien, von denen seit 1969 der Stamm Qaddadfa unter seinen Stammesoberhaupt Gaddafi regiert. In dem aktuellen Stammeskrieg in Libyen werden die aufständigen Stämme wie in einen Miniglobalstaat selbstredend als Verbrecher und Terroristen betitelt, und Oberst Gaddafi ist ebenso wie der westliche Globalstaat genötigt beständige Polizeieinsätze gegen den Krieg im Inneren zu führen. In „Systematische Miniaturen“ von Reinhold Oberlercher befindet sich in §32 die These, Staatsformen in Dynastie (Erbstaat) und Republik (Freistaat) zu unterscheiden. In §34 wird die Republik als Erwerbsstaat definiert, welche sich voll ausgebildet, gegenseitig erwerbend zur Globalrepublik ausweitet, und das System der Staaten überhaupt zu Gunsten eines globalen Einheitsstaates als demokratische Republik abschafft. Denkt man jetzt an das herausragende Beispiel der Habsburger, usw. , dann stellen wir auch bei Erbstaaten die Tendenz einer gegenseitigen Vererbung zur globalen Dynastie fest. Beide Staatsformen, sowohl die Republik, als auch die Dynastie treten die Freiheitsrechte der Völker mit Füßen, in dem sie deren Staatsgewalten, Staatsvölker oder Staatsgebiete erwerben oder erben. Dies ist kein Unterschied zur Privatwirtschaft, wo Bürger Mittellos ohne Boden oder Produktionsmitteleigentum wirtschaften müssen. Ist aber die germanische Gesellschaftsform durch das Prinzip der Unveräußerlichkeit der Faktorenrechte - Arbeitsmittel, Immobilie und Arbeitskraft - herzustellen, so gilt diese Unveräußerbarkeit ebenso für die Freiheit der Völker. Auch der Staat als bloßer Besitz (Republik) oder echtes Recht und Eigentum einer Dynastie bedarf einer Verfassung, in welcher die Unveräußerlichkeit des Staates selbst festgeschrieben ist. So wie wir in der bürgerlichen Gesellschaft die Freiheit durch Unveräußerbarkeit der grundlegenden Produktionsfaktoren schützen, da Produktionsmittel, Arbeitskraft und Boden erworben und an Fremdfamilien vererbt werden können, schützen wir nun den Staat selbst vor Fremderwerb und Fremderbe. Ein Fremdvölkerrechte erwerbender oder erbender Staat ist damit das Antiimperium, bzw. der Faktorenrechteverknapper, Kapitalistenäquivalent und Staatsnation – sein Gegenteil; der Nationalstaat. Im gegenseitigen Gesamtprozeß der Anerkennung fremden Eigentums der Völker, ist der allgemein Anerkannte Nationalstaat das Reich. Er ist zudem weder Vielvölkerstaat (Viele Völker in einem Staat), noch Separatstaat (Viele Staaten in einem Volk). Dem inalienablen Staat ist die Form, als Republik oder Dynastie, gleichgültig, solange durch seinen Begriff der Ererb oder Erwerb fremder oder eigener Staatsfaktoren unterbunden und aufgehoben ist. Das Republiken und Dynastien mangels Grenzen zum Imperialismus neigen, beweisen Imperialerbstaaten, die per Begriff eine Familie, Sippe (Stadtstaat), Gau, Stamm oder Volk zur Herrschaftsgemeinschaft über fremde Gemeinschaften bestimmen, und in Imperialfreistaaten die Herrschaft unter mehreren Familien, Sippen, Gauen, Stämmen oder Völkern demokratisch geteilt ist. Nur der inalienable Staat ist Identität von Gemeinschaft und politischer Wille – das Volk als Person. Für diesen wahren Begriff der Volksherrschaft kann dann die Regierungsform variieren. Ob nun der Beste (Monarchie), die Besten (Aristokratie) oder die Durchschnittlichen (Demokratie) regieren spielt hierfür keine Rolle.

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