Samstag, 1. März 2014

Gegen das Böse

Vielfach hörte man die Jungen den Alten die bekannte Frage stellen, warum diese denn damals in der Zeit des Dritten Reiches, nichts unternommen hätten. Dieses so offenbare Unrecht müßte doch von normalen Menschen  erkannt und bekämpft worden sein. Wieso, wenn man der Unmenschlichkeit und Amoralität begegnet, tat man dagegen nichts,  und antwortete stattdessen auf laute Sieg rufe mit einen ebenso lauten Heil. Viele Generationen fanden auf diese Fragen keine vernünftige Antwort, und maßten sich hierdurch an, die Kriegsgeneration zu barbarischen Unrechtsmenschen abzuqualifizieren.


Das eine solche Sichtweise zu einseitig ist, denn keinesfalls kann eine Bevölkerungsgruppe an sich total Böse sein - Selbst Kriminelle haben das Bedürfnis ihre Familie zu ernähren - Salafisten wollen ihren Gott gefallen und seine Gebote tun - so können auch die Deutschen zwischen 33 bis 45 ebensowenig boshaft sein, wie das Russische Volk in Form der Sowjetunion von 1917 bis 1991.


Auch heute ist die westliche Welt nicht im Bösen oder der Moralitätsabwesenheit zu verorten, sondern es ist vom Willen des Guten bei allen Bürgern auszugehen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Rassengleichheit oder Rassennichtexistenz und Ablehnung der Abwertung von Rassen (Rassismus) oder Völkern (Chauvinismus). Beiherspielt die Gleichheit sexueller Verhaltensweisen, bzw. der Kampf gegen Homophobie - wobei zu allen Phänomenen, das jeweilige Böse - Rassismus, Homophobie - auch mit rigorosen Sprachvorschriften einhergeht. Insgesamt ist die westliche Ideologie im Geiste der Antidiskriminierung und Diskriminierung von Diskriminierern geprägt - ausgenommen die Arbeitsleistung, in Form von fehlerfreien Schuften, von mittellosen Arbeitern in Kapitalgesellschaften.


Als Systemkritiker wissen wir Liebe als Diskriminierung, und Nichtdiskriminierung als Gleichgültigkeit definiert. Da die Gleich-Gültigkeit aber alle Menschen im Westen als Austauschbare Mittel des Kapitals definiert, ergibt sich aus dieser Inflationierung der Arbeiter eine Wertminderung, bzw. Senkung des allgemeinen Durchschnittlohns. Ebenso wissen wir die imperiale Herrschaft der Hochfinanz als gegen alle  Völker und deren Selbstzweckartigkeit gerichtet.
Seit sich der russische Präsident Putin als Gegner der globalen Geldherrschaft erweist, werden die westlichen Medien seit einem Kinderschutzgesetz gegen homosexuelle Propaganda nicht müde, Russland als Hort der Homophobie anzuprangern. Während treue US Vasallenstaaten wie Katar oder Saudi-Arabien bei Homosexualität drakonische Strafen bereit halten, sind systemtreue Bürger im Westen maßlos aufgehetzt, schon bald mit Panzern die homophoben Untermenschen in Russland platt zuwalzen. Leider bemerken sie nicht, wie sehr sie sich der Nationalsozialistischen Gedankengängen gleichen, in welcher Untermenschen als amoralische Zerstörer mit primitiver Begierde und Gemeinheit definierten.
Der Untermensch von Heute ist Rassist und Homophober, wobei die Systempresse hierunter ganz bewußt auch Überfremdungsgegner und Familienaktivisten zählt. Die Opfer dieser Propaganda sehen sodann in Putin einen “Machthaber” statt Präsidenten, Russland als Diktatur, und neiden den erfolgreichen Ablauf der Olympischen Spiele. Auch verkraften die größten EU-Demokraten nicht das Votum der Schweizer gegen ungezügelte Einwanderung. Hass-Parolen gegen Gegner des westlichen Imperialismus werden immer öfter und zügelloser geäußert - die gutesten Gutmenschen dürfen nun auch mal endlich auf fremde Völker herumhacken.
Der EU-Wahn als Mißachtung der Völker gipfelte in der Forderung nach den Europäischen Staaten von Europa. Ungefragt wird von einen allgemeinen Willen der Selbstabschaffung fremder Völker ausgegangen, sei dies durch Integration in das EU-Imperium oder durch Destrukturierung durch Masseneinwanderung. Irgendwann werden von der EU Integrationsunwillige Völker militärisch gemaßregelt - Propagandistisch unterstützt als Einsatz gegen Chauvinismus und Europhobie.
So wie Überfremdungskritiker per se keine Rassisten sind, sind auch Juden, weil den Reichtum nicht für sich, sondern für Jahwe zu Füßen legend, in ihrer Gesamtheit keine Geldgierigen. Da wir aber immer auch Rassisten unter Überfremdungskritikern finden - genau so wie man nur einen kleinen Anteil der Juden in der Finanzbranche antrifft - sehen die jeweiligen Gegner stets ihr amoralisches Feindbild gewahrt.
Der Rassist von Einst sah sich als Gutmensch, in dem er unterentwickelte Rassen und Völker als Herrschervolk Vernunft und Bildung lehrte, Der Homosexuellenhasser sah sich als Gutmensch dem Schutz der Mann-Frau-Familie  verpflichtet, und der Antisemit als Gutmensch war der vermeintlichen zügellosen Geldgier der Juden entgegengetreten. Die heutigen Soll-Linken sind längst von kulturpluralistischen Unterstützern nationaler Bewegungen zu chauvinistischen Weltbelehrern mutiert.


Die Nazis des Deutschen Kaiserreiches waren die Sozialdemokraten, die Nazis der Sozialdemokraten ab 1919 die Monarchisten. Die Nazis und Bürgerschrecks der BRD waren die “68” Studentenbewegung, mit ihren Organisationen SDS und Waffen SDS (RAF). Sowohl die Sozialdemokraten und 68er wurden in ihrer Machtsphase 1919 und 1998 von den Geldoligarchen des Westens gekauft und umfunktioniert.


Die einzigen tatsächlich, sich selbst als Böse definierenden Gemeinschaften, sind Jugendliche - als gegen die nicht angemessene vorhandene Welt sich verhaltende. Ihre Ideale und Einbildungen führen auch zur Gegendefinition zur Erwachsenenwelt, wodurch diese sich erst recht als Opposition zu den erwachsenen Guten als dezidierte Böse geben. So zeigt sich der Westen in der Literatur von Star Wars als umgekehrter Dauerjugendlicher, welcher sich im Bild des, gegen das ausdrückliche Böse bekämpfenden, Guten, der vernünftigen Vorstellung einer multimoralischen Welt verweigert. (Calvinistisches Prinzip der Auserwähltheit und Nichtauserwähltheit - Kopie des Jahweismus)


Die erbittert geführten Kriege werden somit nicht von unvernünftigen Egoisten geführt, sondern jede Partei sieht sich im moralischen Glanzlicht, im welchen von der unbelehrbaren Unvernunft des Gegners ausgegangen wird. So erklärt sich der Zweite Weltkrieg als Konflikt verschiedener Moral-Maßstäbe, zwischen dem kapitalistischen Westen - das Imperium der Hochfinanz, dem Sowjetisch-Kommunistischen Osten, dem Imperium des Staatskapitalisten, und der vom Deutschen Reich angeführten National-Sozialistischen Arbeiterstaaten. (Das westliche Imperium mit der Nordamerikanischen Union als Führungsmacht kann in diesem Kontext noch nicht als Prinzip des Antirassismus angesehen werden. Obwohl die Menschengleichheit in der Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg als moralische Legitimation zur Bekämpfung des Deutschen Reiches unter Adolf Hitler eine ständige Rolle spielt, beweist die eigene Behandlung der schwarzen Bevölkerung, und der hierdurch nötige Aufstand unter Martin Luther King, eine antirassistische Haltung während des Krieges als haltlos.)

Den westlichen Imperialisten ist nicht bekannt, daß gegenseitige Anerkennung der Staaten eine unvoreingenommene Haltung gegenüber der jeweiligen Staats- und Regierungsform, bzw. Respekt der jeweiligen Gesetzgebung bedingt. Ebenso ist der globalen Geldoligarchie unbekannt, das nur dann Völker geachtet sind, wenn man ihnen die Selbsterhaltung durch Bevorzugung ihrer Selbst zugesteht. Der Imperialismus definiert sich somit alleine durch Nichtachtung des primären Diskriminierungsrechtes aller Ethnien. Eine besondere Eigentümlichkeit heutiger imperialistischer Kriege ist ihre Durchführung ohne Waffengewalt. Stattdessen setzt die Geldoligarchie auf die Einflußnahme durch Nichtregierungsorganisationen, wie bei den damaligen Farbrevolutionen, die arabischen Frühlinge, und wie jetzt in der Ukraine geschehen. Da Frieden sich aus der Anerkennung fremder Staats- und Regierungssysteme definiert, ist die subtile Beeinflussung zur Schaffung von Wunschverfassungen und Wunschregierungen als fortgesetzte Kriegsaktionen ohne den Umweg eines Waffeneinsatzes zu werten.