Freitag, 10. August 2018

Nächstenliebe und Feindesliebe

Liebe ist Diskriminierung und wird in Austauschbarkeit gemessen. Das Gegenteil der Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Hass ist die Reaktion auf nichterwiderte Liebe. Begründung: Wenn ein Recht eine Intoleranz ist, dann ist eine Toleranz ein Geschenk oder Gabe. Da Gaben und Dienste begrenzt sind, muß man sie auf Menschen aufteilen denen ich Vertraue. Ich muß daher diskriminieren, und Liebe jemanden immer um so mehr , je weniger ich diese Person austauschen könnte. Je geringer die Diskriminierung, um so größer die Austauschbarkeit und geringer die Liebe. Wenn sich Liebe bevorzugt in Menschen mit gegenseitigen Vertrauen zeigen, sind alle Gemeinschaften von der Familie, Stamm und Volk Vertrauensgemeinschaften. Das muß nicht zwangsläufig auf dieselbe Abstammung beziehen, allerdings münden alle Vertrauengemeinschaften bevorzugt in eine Abstammungsgemeinschaft. Wenn Liebe auf eine Einheit des Geistes schließt - Liebe heißt sich im anderen selbst zuerkennen - dann gehen alle größeren Philosophiesysteme von einer Einheit aller Lebewesen auf, in welchen das eine göttliche Bewußtsein zu Tage tritt. Somit gehören wir sicher alle Zusammen und sind als göttliches Bewußtsein Eins. Hier trifft das christliche Prinzip der Liebe mit der hinduistischen Brahman Idee eines Atman-Bewußtseins zusammen. Diese Liebe ist zwar in und um Gott, weil jeder Teil dessen ist, unendlich groß, doch gemessen in Austauschbarkeit zu anderen Menschen, deutlich gering.

Da das Gegenteil der Liebe, wie oben gesehen, die Gleichgültigkeit ist, ist dies immer nur als eine subjektive Ansicht zu verstehen. Wenn letztlich alles Eins ist, sollte man die Austauschbarkeit von gleichgültigen Personen immer relativ in Bezug der einzelnen Personen sehen. Ein Feind sollte eigentlich absolut gleichgültig sein, aber seine Wichtigkeit ist schon wieder das Gegenteil von Gleichgültig. “Liebet eure Feunde” heißt nicht sich dem Feind zu unterwerfen, sondern ihn als Teil des göttlichen Bewußtseins zu sehen und für seine Vernunft zu beten. Man will ihn ja gar nicht als Feind, sondern ist eigentlich bestrebt ihn auf seine Seite zu ziehen, daher in zum Verbündeten und zum Freund zu machen. Der Feind ist Feind, weil er von Satan geblendet systematisch verwirrt und einer Hirnwäsche unterzogen wurde. Unsere kirchlichen Volksverräter wollen uns weiß machen, wir müßten bis in den Untergang sogenannte - Jeder dahergelaufene Migrant wird stets so umbenannt - Flüchtlinge aufnehmen, ansonsten wäre man kein guter Christ. Angenommen, man könnte den Menschen in der Dritten Welt helfen, und alle Migranten wären notleidend - wir tun so als ob sie keine 10000€ für die Schlepper bezahlt hätten - dann kann dies nicht zum Volkstod Europas führen. Dann wäre Europa zwar zu Eurabien und Nordafrika geworden, doch geändert hätte dies in den Heimatländern überhaupt nichts. Nächstenliebe ist eben nicht die Selbstvernichtung, sondern Überzeugungsarbeit bei gleichzeitiger Selbsterhaltung. Ihn, den Feind, zu helfen ist daher auch eine praktische Form der Nächstenliebe.

1 Kommentar:

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